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NWZonline.de Sport Fußball

Larifari-VfB verspielt gegen Schlusslicht viel Kredit

02.12.2019

Oldenburg Wenn es stimmt, dass der letzte Eindruck bleibt, dann dürften alle Fans, die die Fußballer des VfB Oldenburg am nächsten Samstag nicht zum letzten Regionalliga-Spiel vor der Winterpause nach Flensburg begleiten, mit schlechten Gedanken an ihren Verein ins neue Jahr hinübergleiten. Durch ein Larifari-1:1 gegen Schlusslicht HSC Hannover verspielten Oldenburgs Regionalliga-Fußballer vor 941 Zuschauern nicht wenig von dem Kredit, den sie sich zuvor mit einigen guten Auftritten im Marschwegstadion erarbeitet hatten, und treten als Tabellenzehnter auf der Stelle.

„Das schlechteste Heimspiel in dieser Saison“, fasste Sportleiter Jürgen Hahn kurz und passend zusammen, was das Team zuvor über 90 Minuten plus Nachspielzeit den Fans zugemutet hatte. „Die Art und Weise geht gar nicht – so viele Abspielfehler habe ich selten gesehen“, meinte Kapitän Kai Bastian Evers, der immer wieder versucht hatte, die Mannschaft wachzurütteln.

„Wir müssen mehr machen – das ist zu wenig“, schallte es in der 21. Minute erstmals und auch danach in verschiedener Form immer wieder aus der Kehle des Führungsspielers. Doch die Rufe von Evers und von Trainer Alexander Kiene, der mehrmals fuchsteufelswild an der Seitenlinie hin und her lief und rief, verhallten im zugigen Rund.

Nach annehmbarer Anfangsphase, in der Pascal Steinwender die erste sehr gute Chance für den VfB hatte (7. Minute), fiel die Leistungskurve steil bergab. Vielleicht spielte dabei eine Rolle, dass der HSC im Hinspiel (3:0) wie im Landespokal-Viertelfinale (6:1) klar bezwungen worden war und auch jetzt keinen gefährlichen Eindruck erweckte.

Dennoch wären zunehmende Schludrigkeit und Schläfrigkeit Mitte der ersten Halbzeit fast mit einem Rückstand bestraft worden. Nachdem Fabian Herbst (Chance von Björn Masur auf der Linie geklärt, 19.) und Thilo Pöpken (Foulelfmeter von Niklas Kiene pariert, 24.) einen Rückstand verhindert hatten, weckte auch eine Doppelchance von Yannick Bahls und Gürkan Öney die Platzherren nicht nachhaltig (28.).

Nachdem der VfB sein trotz aller Ausfälle vorhandenes Potenzial kurz vor der Pause endlich einmal ausgespielt hatte und durch Kifuta Kiala Makangu nach einem starken Steilpass von Pascal Steinwender zum 1:0 gekommen war (45.), nickte das Team gleich wieder kollektiv ein. Schnell gelang dem in seinen Mitteln begrenzten HSC nach einem langen Ball durch Masur das 1:1. (45.+2).

Nach dem Seitenwechsel rahmten zwei VfB-Chancen von Jeffrey Volkmer (57., 90.+1) eine dazwischen wiederum schludrige Vorstellung der Gastgeber ein. Die Oldenburger bettelten immer wieder um den zweiten Gegentreffer, doch das Glück und der gute Pöpken verhinderten eine noch schlimmere Blamage (64., 65., 72., 76.).

Mit dieser Leistung müsste sich das Kiene-Team in Flensburg wohl auf eine Packung einstellen. „Spielen wir da so, brauchen wir theoretisch gar nicht hinfahren“, meinte Evers, will mit seinen Kollegen aber natürlich praktisch versuchen, den Eindruck von diesem Sonntag zu revidieren.

VfB Oldenburg: Pöpken - Volkmer, Herbst, Evers, Temin (80. Bookjans) - Matern, Erdogan - Steinwender, Bytyqi (75. Dähnenkamp), Lukowicz (61. Richter) - Kifuta.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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