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NWZonline.de Sport Fußball

Kämpfer beim VfB gleich voll da

28.09.2019

Oldenburg An den Tag, als sie vor gut zwei Jahren das letzte Mal zusammen ins Marschwegstadion kamen, dürften Andrej Startsev und Alexander Kiene keine gute Erinnerungen haben. Am 14. Mai 2017 verloren der Rechtsverteidiger und der Trainer mit dem TSV Havelse beim VfB Oldenburg mit 1:3. Der erste Auftritt nach der Wiedervereinigung soll für das Duo an diesem Sonntag natürlich viel besser laufen. Um 15 Uhr empfangen Kiene und Startsev mit dem Oldenburger Regionalligisten die spielstarke U 23 von Hannover 96.

„Andrej ist ein Fußballer, der fit ist, der immer marschiert und der keine Anpassungsprobleme hat – er hat zweimal mittrainiert und war sofort voll dabei“, sieht Kiene bei dem 25-Jährigen, den er wie 2016 in Havelse aus der Vereinslosigkeit geholt hat, keinerlei Mangel an der gerade so diskutierten Mentalität.

„Er hat sich in der vergangenen Woche bei mir gemeldet – ich freue mich, dass es geklappt hat“, sagt Kiene über Startsev, der 2017 aus Havelse zu Energie Cottbus gewechselt war und dort erst 2017/18 in der Regionalliga Nordost und dann nach dem Aufstieg 2018/19 auch in der 3. Liga Stammkraft war, bis ihn eine Verletzung lange ausbremste.

Unter Kiene in Havelse spielte Startsev wie auch sonst meist als Rechtsverteidiger, kann aber auch auf der anderen Seite und im Zentrum der Abwehr sowie im defensiven Mittelfeld spielen. „Klingt nach Allrounder“, sagt der kampfstarke 25-Jährige.

Weil Kapitän Kai Bastian Evers beim 1:3 am Montag in Lübeck die fünfte Gelbe Karte kassiert hat, wird in jedem Fall ein Startelf-Platz frei. „Ich sehe ihn als Außenverteidiger“, sagt Kiene und denkt über andere Optionen als Ersatz für Evers und eventuell auch den in dieser Woche krank ausgefallenen Nico Matern in der Mittelfeldzentrale nach.

Startsev hat sich den VfB vor Ort im August beim HSC Hannover (3:0) und vor drei Wochen bei Werder Bremen II (1:3) sowie den über etwas mehr als 60 Minuten guten Auftritt bei Meisterfavorit Lübeck im TV angeschaut. „Da hat man gesehen, welches Potenzial die Jungs haben“, sagt Startsev, der auch 96 kennt. In der Jugend hat er für verschiedene Clubs im Raum Hannover gespielt, ehe er beim FC St. Pauli den Sprung aus dem Nachwuchs- in den Männerbereich realisierte.

Nach dem Karriereknick durch die Verletzung in Cottbus will der Defensivspezialist in Oldenburg wieder angreifen. Ob Kiene ihn gleich gegen den 96-Nachwuchs, den er am Mittwoch beim Derby gegen den HSC (2:2) von seinem Vater beobachten ließ, gleich bringt, wird sich zeigen. Die Bilanz am Marschweg – neben dem 1:3 mit Havelse gab es für ihn hier einen Sieg und zwei Niederlagen mit St. Paulis U 23 – will Startsev natürlich nur zu gern rasch aufpolieren.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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