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NWZonline.de Sport Fußball

„Ein Stadtderby ist wie ein Pokalspiel“

17.04.2019

Oldenburg Die Spannung steigt – auch bei Daniel Isailovic. Kein Wunder, schließlich ist der 34-Jährige ein echter Derby-Experte. „Ich freu mich schon riesig auf das Spiel. Ein Derby ist immer etwas Besonderes, egal ob im Fußball, Basketball oder Handball“, blickt der Routinier auf das Regionalliga-Duell seines VfL Oldenburg an diesem Donnerstag beim Stadtrivalen VfB (Anstoß: 18.15 Uhr/Marschwegstadion).

Vorverkauf-Infos

Wer lange Warteschlangen vor dem Stadtderby an diesem Donnerstag (18.15 Uhr) an den Tageskassen vor dem Marschwegstadion vermeiden will, kann sich Karten an den bekannten Vorverkaufstellen des VfB kaufen. Eine Liste dieser gibt es auf der VfB-Homepage unter

Tickets können auch Online über die Internet-Seite des VfB gebucht werden.

http://vfb-oldenburg.de/stadion/karten

https://tickets-vfboldenburg.reservix.de

Der spielende Co-Trainer des VfL hat von 2009 bis 2011 das VfB-Trikot getragen. Daher kennt er die Unterschiede zwischen den Vereinen aus dem Effeff. „Der VfL ist ein familiärer Verein, das zeichnet ihn aus und das ist auch sein Markenzeichen in Oldenburg. Beim VfB ist das etwas anders, er hat eine größere sportliche Tradition. Der VfB stand kurz vor dem Aufstieg in die Bundesliga, deshalb hat er natürlich auch eine viel größere Fanbasis als wir “, beschreibt Isailovic die Gegensätze zwischen den beiden erfolgreichsten Oldenburger Fußballclubs.

VfB von 2009 bis 2011

An diesem Donnerstag wird der Mittelfeldspieler des VfL seine VfB-Vergangenheit für 90 Minuten vergessen: „Im Spiel gegen einen Ex-Verein denkt man nicht daran, dass man mal das Trikot dieses Clubs getragen hat. Nach dem Spiel wird das anders sein, da sitzt man mit ehemaligen Mitspielern zusammen und trinkt ein Bier.“ Schließlich habe er während seiner Zeit von 2009 bis 2011 beim VfB einige Freunde gefunden. „Es waren zwei schöne Jahre“, denkt Isailovic gerne zurück.

Der aktuelle Grün-Weiße hat eine spannende Zeit bei den Blauen erlebt. 2010 verpasste er unter Trainer Joe Zinnbauer als Oberliga-Zweiter den Aufstieg in die Regionalliga. Ein Jahr später sprang unter den Trainern Torsten Fröhling (aktuell Trainer bei Schalke 04 in der Regionalliga West) und Timo Ehle nur der sechste Rang in der Oberliga heraus. In beiden Jahren kam Isailovic nur auf 27 Punktspiele für den VfB. „Beim Training in Dornstede habe ich mir die einzige schwere Verletzung meiner Karriere zugezogen – einen Kreuzbandriss. Auf dem Platz in Dornstede liegen halt einige Kreuzbänder“, sagt Isailovic lachend über die Verletzungsgeschichte des VfB-Trainingsgeländes.

„Hatten tolle Mannschaft“

Die zwei Jahre reichten aber aus, um beim VfB einige Freunde zu finden. „Wir hatten eine tolle Mannschaft, mit vielen ehemaligen Mitspielern bin ich befreundet. Damals haben Christian Lenze, Alexander Nouri, Robert Littmann, Waldemar Kowalczyk, Christian Thölking und viele andere dort gespielt. Mit einigen spiele ich in der VfB-Traditionsmannschaft. Ex-Mitspieler Davor Celic kam sogar zu unserem Aufstiegsspiel gegen Holstein Kiel II nach Hamburg“, berichtet Isailovic.

Diese Traditionsmannschaft des VfB hat übrigens der jetzige Trainer Marco Elia aus der Taufe gehoben, als er die damals in der Bezirksliga spielende zweite Mannschaft coachte. „Das Team ist auch ein Zeichen dafür, dass wir damals eine tolle Truppe hatten. Und die gemeinsame Zeit verbindet uns“, blickt Isailovic zurück.

Bedenken, nun spielender Co-Trainer des VfL zu sein, hatte er nie. „Ich bin halt ein Oldenburger Fußballer“, meint er. Seit 2016 ist er aus dem Mittelfeld des VfL nicht wegzudenken, fungiert als verlängerter Arm von Coach Dario Fossi auf dem Spielfeld. Nach zwei Jahren in der Oberliga gelang im vergangenen Sommer der Sprung in die Regionalliga – und es ergab sich die Möglichkeit, mit dem VfL gegen den VfB zu spielen.

Letztes Derby als Spieler?

Das für ihn dritte Derby der Stadtrivalen – im November 2009 hatte er in der Oberliga mit dem VfB 4:1 beim VfL gewonnen, im Hinspiel dieser Saison gab es mit dem VfL gegen den VfB ein 1:1 – wird wohl das letzte als Spieler sein. „Zu 99 Prozent höre ich am Saisonende als Spieler auf, schließlich werde ich im Juli 35. Aber ich bleibe als Co-Trainer beim VfL und werde weiter mit der Mannschaft trainieren. Falls ich doch noch mal gebraucht werden sollte, werde ich auch spielen“, sagt Isailovic.

Und was erwartet der Derby-Experte von diesem Duell? „Der Tabellenplatz der beiden Mannschaften spielt genauso wie die letzten Ergebnisse keine Rolle. So ein Stadtderby ist wie ein Pokalspiel – das will man unbedingt gewinnen.“

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