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NWZonline.de Sport Fußball

VfB-Spitze erhöht Druck auf Trainer Dietmar Hirsch

21.08.2017

Oldenburg In der Halbzeit Pfiffe, nach dem Abpfiff Totenstille: Die VfB-Fans zeigten am Freitagabend ihre Enttäuschung über die 1:2-Pleite der Oldenburger Regionalliga-Fußballer gegen Eintracht Braunschweig II auf unterschiedliche Weise. Der große Unmut über den 0:2-Pausenrückstand verwandelte sich in eine Art von Resignation.

Die Hoffnung des treuen Anhangs schwindet, dass ihr Team unter Dietmar Hirsch rasch die Kurve kriegt. „Wir sind zurzeit davon überzeugt, dass das so ist“, antwortete Sportdirektor Ralf Voigt auf die Frage, ob der Cheftrainer die Mannschaft noch erreicht, und weicht die Schonzeit für den 45-jährigen Fußballlehrer auf: „Sollte es irgendwann nicht mehr der Fall sein, so werden wir sicher handeln.“

Nach dem umjubelten 2:0 im ersten Pflichtspiel im Landespokal gegen den SV Meppen ist Ernüchterung eingekehrt. Dem Pokal-Aus bei Oberligist Spelle (1:2) folgten enttäuschende Ligaduelle in Lübeck (0:2) und gegen Rehden (0:0). Dass das mühevolle 2:1 bei Altona 93 nur ein kleines Zwischenhoch war, zeigte sich gegen die bis dahin sieglose U 23 aus Braunschweig.

„Wir haben eine eklatante Abwehrschwäche an den Tag gelegt“, redete Voigt Klartext über die Unsicherheiten bei den wenigen Kontern des Gegners. Durch dicke Patzer wurde den Gästen die 2:0-Halbzeitführung durch Phillip Tietz (13. Minute) und Dominik Franke (42.) auf dem Tablett serviert. „Während in den letzten Spielen die Viererkette in Verbindung mit dem Mittelfeld gut geklappt hatte, ging dieses System in der ersten Halbzeit überhaupt nicht auf“, meinte Voigt.

Vorn nutzten die Offensivkräfte des VfB selbst beste Chancen nicht. Die Gastgeber dominierten im Mittelfeld, versagten aber im Abschluss. Mehr als der Anschlusstreffer per Foulelfmeter durch Daniel Franziskus sprang nicht heraus (49.).

Vor einem Jahr wurde der Umbruch in der 2015/2016 auf Rang zwei gelandeten Mannschaft damit begründet, ein junges, freches Team auf die Beine stellen zu wollen, um eine Spielzeit weiter „besser zu werden“. In diesem Sommer kamen erneut elf Zugänge, doch die versprochene Leistungssteigerung ist derzeit nicht zu erkennen.

Nach nur vier Zählern aus vier Spielen könnte bis Ende August personell noch einmal nachgelegt werden. In dieser Woche sollen zwei Gastspieler mittrainieren, doch die wirtschaftlichen Zwänge lassen keine großen Sprünge zu. „Wir machen keine verrückten Sachen“, erklärt Voigt.

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