• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Sport Fußball

Regionalliga: Rückkehrer Berster hilft VfB bei Umbau

24.02.2018

Oldenburg Erst im November vergangenen Jahres hatte Klaus Berster beim Fußball-Regionalligisten VfB Oldenburg wieder ein Amt übernommen. Der 81-Jährige wurde damals in den Aufsichtsrat gewählt. Nun, drei Monate später, folgt der nächste Schritt: Berster ist zum dritten Mal Präsident des Vereins. Der Aufsichtsrat berief den Kaufmann an die Spitze des Clubs. Dort hatte er bereits von 1987 bis 1993 und von 1997 bis 2005 gestanden. Er ist bereits VfB-Ehrenpräsident.

„Der Aufsichtsrat ist der Meinung, dass ich, im Team mit meinen Vorstandskollegen, helfen kann. Jetzt packen wir es gemeinsam an“, sagte Berster. An der Vereinsspitze löst er Wilfried Barysch ab. Der hatte bereits vor Monaten angekündigt, das Amt nicht weiter ausüben zu wollen.

Neu im Vorstand ist neben Berster auch Klaus Dierks, daneben gehören – wie bisher – Benjamin Dau und Christian Rowold dem Gremium an. Ausgeschieden ist neben Barysch auch Uwe Kühne.

„Natürlich war ich überrascht, als man an mich herangetreten ist“, sagte Berster: „Gleichwohl habe ich nicht lange überlegen müssen, denn der VfB hat mir persönlich viel gegeben.“ Aufsichtsrats-Sprecher Georg Oltmanns kündigte an, dass das Kontrollgremium und der Vorstand „in enger Abstimmung unseren Verein in die Zukunft führen“ werden.

Im Jahr 2000 die Insolvenz abgewendet

Klaus Berster (81/Bild) war jahrzehntelang erfolgreich als Unternehmer in der Textilbranche tätig. In seiner zweiten Amtszeit als Präsident des VfB Oldenburg hatte der Ammerländer im Jahr 2000 großen Anteil daran, dass das damals laufende Insolvenzverfahren mit einem Vergleich mit den Gläubigern endete.

Unabhängig von den Personen soll es in den nächsten Monaten auch strukturelle Veränderungen beim VfB geben. Wie der Verein mitteilte, gründet er eine Gesellschaft, „über die der Verein vermarktet und der Spielbetrieb des Leistungsfußballs organisiert werden soll“. Sprich: Der Club will seine Leistungsfußballer aus dem Verein ausgliedern, damit diese unabhängiger von anderen Abteilungen beziehungsweise dem Gesamtverein agieren können. Dieses Prinzip ist nicht neu, zahlreiche Vereine aus den oberen Ligen haben diese Änderung in den vergangenen Jahren vorgenommen.

„Dabei stehen wir in engem Kontakt mit dem Deutschen Fußball-Bund“, sagte Berster: „Das ist ein komplizierter Prozess, bei dem viele Details zu bedenken sind.“ Angestrebt werde, dass die Konstruktion spätestens zum Start der neuen Saison stehe.

Geschäftsführer der neuen Gesellschaft wird Benjamin Doll. Der 35-Jährige, der einst beim VfB gespielt hatte, war in den vergangenen Jahren beim Goslarer SC und der Spielvereinigung Hamm im Management tätig. „Die Aufgabe beim VfB gehe ich mit dem nötigen Respekt, aber auch mit riesiger Freude an. Ich bin ganz sicher, dass wir alle hier mit harter Arbeit gemeinsam viel bewegen können“, sagte Doll.

Durch die Neuordnung der Führung hofft der weiterhin in Abstiegsgefahr schwebende VfB, dass nach turbulent verlaufenen Monaten nun wieder mehr Ruhe einkehrt. Im August vergangenen Jahres hatte sich der Club von Trainer Dietmar Hirsch getrennt, im Oktober endete die Zusammenarbeit mit dem hauptamtlichen Sportdirektor Ralf Voigt. Zum Jahresende legte dann auch noch Philipp Herrnberger das Amt des Geschäftsführers nieder.

Wegen der Absage der Partie in Norderstedt bestreitet der VfB an diesem Samstag ein Testspiel beim West-Regionalligisten SV Rödinghausen. Anpfiff ist um 11.30 Uhr.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2030
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.