Oldenburg - Auf ein Neues heißt es an diesem Mittwoch (14 Uhr) für den VfB Oldenburg, wenn Germania Egestorf-Langreder im Marschwegstadion zum Nachholspiel antritt. Die drei Punkte, die der Fußball-Regionalligist gegen den SV Drochtersen/Assel liegengelassen hat, will der VfB dann aber holen.

Auch Egestorf hat am Wochenende die Punkte abgegeben. Doch während die 0:3-Niederlage gegen den Tabellenführer aus Wolfsburg nicht überraschend kam, hatte der VfB Oldenburg die Punkte gegen Drochtersen/Assel fest eingeplant. Damit wurde es aber nichts, trotz drückender Feldüberlegenheit musste das Team von Trainer Marco Elia die Segel streichen.

„Während wir uns in Lüneburg trotz Überzahl kaum Chancen erspielt hatten, haben wir gegen Drochtersen etliche herausgespielt. Leider haben wir dabei vergessen, den Ball im Tor unterzubringen“, meinte Elia: „Wir besetzen in den entscheidenden Momenten nicht die richtigen Positionen vor dem gegnerischen Tor.“

Auf die Frage, was der Ex-VfBer Daniel Franziskus hat, was seine Stürmer nicht haben, war die Antwort kurz und knapp: „Daniel hat einfach einen Lauf.“ Franziskus war im Sommer zum VfB Lübeck gewechselt und erzielte dort seit Saisonbeginn elf Tore. Natürlich hätte das Trainerteam gerne einen solch ausgebufften Spieler in seinen Reihen, doch Elia ist sich sicher: „Irgendwann wird auch bei uns der Knoten platzen und wir werden die Tore erzielen. Schließlich spielen wir guten Fußball, auch wenn nicht alles Gold ist, was glänzt. Fakt ist aber auch, dass 18 Punkte in der Tabelle für uns einfach zu wenig sind.“

Dass Egestorf ein ähnliches Spielsystem wie Drochtersen bevorzugt und der VfB in den vergangenen Spielzeiten oft Probleme damit hatte, lässt Elia nicht gelten. „Statistiken interessieren mich nicht“, sagt der Trainer, „wir wollen als Sieger vom Platz gehen, schließlich hat Egestorf bislang auswärts noch keinen Punkt mitnehmen können. Und das soll auch so bleiben.“ Die Germania hat nach dem Rücktritt von Trainer Jan Zimmermann ab sofort Paul Nieber als neuen Coach verpflichtet.

Wen Elia am Mittwoch aufstellt, wollte er noch nicht verraten. Die Rotation wird er beibehalten: „Wir haben einen Kader, bei dem glücklicherweise aktuell fast alle gesund sind und ich bei der Aufstellung natürlich auch die Trainingsleistung mit berücksichtige. Alle Spieler kennen unser System genau, somit ist jeder auf seiner Position auch ohne Probleme einsetzbar.“