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NWZonline.de Sport Fußball

VfB will Sieglos-Serie mit Elia beenden

14.09.2018

Oldenburg Turbulente Tage liegen wieder einmal hinter dem VfB Oldenburg. An diesem Sonntag soll der Fußball zurück in den Mittelpunkt rücken, wenn die Mannschaft von Interimstrainer Marco Elia in der Regionalliga Nord gegen Holstein Kiel II (15 Uhr, Marschwegstadion) die Serie von inzwischen vier sieglosen Spielen beenden will.

Lediglich ein Sieg in dieser Saison, der vorletzte Tabellenplatz und der schwache Auftritt im Stadtderby beim VfL (1:1) führten dazu, dass der VfB am Montag Cheftrainer Stephan Ehlers und seinen „Co“ Christian Thölking freistellte. Elia war von diesem Schritt laut eigener Aussage ebenfalls überrascht worden, auch mit seiner Beförderung auf den Chefstuhl durch VfB-Sportleiter Andreas Boll habe er nicht gerechnet.

„Jetzt zählen nur die Mannschaft und der Verein“, hatte Elia gesagt, nachdem ihm zusammen mit Cumhur Demir das Vertrauen ausgesprochen worden war. Alles sei auf die Partie gegen Kiel ausgerichtet, es müssten dringend drei Punkte her. „Für uns alle ist es eine ganz schwierige Situation. Der Fokus darf nur auf Fußball liegen“, sagte Elia.

Seine Fähigkeit, Begeisterung und Motivation während des Spiels auf alle Spieler zu übertragen, dürfte einer der Faktoren pro Elia gewesen sein. Dass er 90 Minuten lang an der Seitenlinie „brennt“, hat er als Trainer beim VfL Wildeshausen erst in der Bezirksliga und dann in der Landesliga bewiesen. Auch bei seinen nächsten Stationen, den Bezirksligisten GVO Oldenburg und VfB II, coachte er sehr intensiv und emotional – eine Eigenschaft, die bei Ehlers zuletzt von vielen VfB-Fans vermisst wurde.

Ob Elia indes mehr als nur ein Spiel als Cheftrainer macht, ist offen. So wird auch über eine Rückkehr von Predrag Uzelac spekuliert. Der war am 17. September 2015 nach Unstimmigkeiten mit dem damaligen Vorstand als Trainer des VfB zurückgetreten. „Man soll niemals nie sagen“, beantwortete der Kroate die Frage des Fachmagazins „Kicker“ zu einer Rückkehr.

Der Aufsteiger aus Kiel ist derweil beileibe ein unangenehmer Gegner. Die Reserve des Dritten der Zweiten Bundesliga hat in dieser Saison schon VfL Wolfsburg II (4:1) und den Hamburger SV II (3:2) geschlagen und liegt mit 14 Punkten auf Platz sechs.

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