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NWZonline.de Sport Fußball

Regionalliga: Wechsel zum VfB geplatzt – Azong stürmt in Lotte

19.06.2020

Oldenburg Am 20. Mai verkündete Fußball-Regionalligist VfB Oldenburg, dass Stürmer Conrad Azong vom Oberligisten VfL Oldenburg zu den Blauen wechseln werde. Der Verein gab eine entsprechende Mitteilung heraus, dazu ein Bild, auf dem der Angreifer im VfB-Trikot gemeinsam mit Sportleiter Frank Claaßen mit einer VfB-Fahne posierte. Der vermeintliche Wechsel war durchaus ein Coup, Azong hatte für den VfL bis zum Pandemie-bedingten Abbruch der Saison 22 Tore erzielt und mehrere Vereine auf sich aufmerksam gemacht.

Nun ist klar: Der 27-Jährige wird doch nicht für den VfB spielen, sondern für den West-Regionalligisten Sportfreunde Lotte aus der Nähe von Osnabrück. Die Mannschaft wird seit wenigen Wochen von Imke Wübbenhorst trainiert, die einst beim BV Cloppenburg tätig gewesen war.

Dass Azong das VfB-Trikot nun wieder auszieht, liegt laut seiner Aussage daran, dass die Oldenburger ihm auch Wochen nach der offiziellen Vorstellung noch immer keinen Arbeitsvertrag vorgelegt hätten. Azong wollte sich zu der Angelegenheit nicht persönlich äußern, dafür sprach aber sein Berater Sercan Güvenisik mit der NWZ: „Es hat drei Termine für die Vertragsunterzeichnung gegeben, alle drei wurden vom VfB Oldenburg nicht eingehalten. Die Termine sollten in der Geschäftsstelle des VfB stattfinden“, erklärte der 40-jährige Ex-Profi und stellte die Sache so dar: „Ein Termin war mit dem VfB-Geschäftsführer Benjamin Doll, ein zweiter mit Doll und VfB-Sportleiter Frank Claaßen. Beide Male konnten die Oldenburger keinen unterschriftsreifen Vertrag vorlegen. Bei einem dritten Termin erschien keiner der Oldenburger Vereinsverantwortlichen. Wir hatten den Eindruck, dass der VfB Oldenburg Conrad Azong nur hinhalten wollte, um das Gehalt des Spielers zu drücken.“ Das Verhalten des VfB habe ihn und Azong gezwungen, sich nach einem anderen Verein umzusehen. Laut Güvenisik habe Azong daher in dieser Woche einen Vertrag in Lotte unterschrieben.

Beim VfB sind die Verantwortlichen von dieser Entwicklung überrascht. Es habe sehr wohl eine Vereinbarung mit dem Angreifer gegeben, die an einige Bedingungen des Spielers geknüpft war. „Wir waren intensiv dabei, die von Conrad Azong angesprochenen Punkte abzuarbeiten“, erklärte Geschäftsführer Doll in einer am Donnerstagabend vom Verein verbreiteten Mitteilung: „Das erforderte etwas Zeit. Wir hätten uns in diesem Zusammenhang etwas mehr Geduld gewünscht. Es kann ausdrücklich nicht die Rede davon sein, dass wir von Seiten des VfB Termine mit ihm nicht wahrgenommen haben.“

Für Verwunderung sorgte beim Verein zudem, dass Azong nicht das Gespräch gesucht habe – weder mit den Verantwortlichen noch mit dem neuen Trainer Dario Fossi, der wenige Wochen zuvor seinen Wechsel vom VfL zum VfB perfekt gemacht hatte und Azong nachholen wollte. „Ich bin sehr verwundert über das Verhalten. Wir haben sehr eng miteinander gearbeitet, waren immer im Austausch. Dass er jetzt so einen Weg wählt, ist einfach nur traurig“, sagte Fossi. „Ich will Azong nichts Böses, aber unseriöser als er und sein Berater kann man sich nicht verhalten“, ärgerte sich indes Claaßen: „Ich habe keinen Termin mit ihm ausfallen lassen.“

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Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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