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NWZonline.de Sport Fußball

Torjäger Kifuta findet alte Rolle beim VfB schnell wieder

05.04.2018

Oldenburg /Rehden In den Tagen nach dem 1:0-Sieg über Altona 93 stand Kifuta Kiala Makangu, von seinen Mitspielern und Fans nur Kifuta gerufen, noch das Grinsen im Gesicht. Die Erleichterung, erstmals nach fast eineinhalb Jahren wieder in der Startelf des Fußball-Regionalligisten VfB Oldenburg gestanden zu haben, war riesengroß. Als er nach 80 Minuten von seinem Trainer Stephan Ehlers ausgewechselt wurde, war ihm der Beifall der Fans im Marschwegstadion sicher.

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„Es war ein unglaublich schönes und gutes Gefühl, endlich wieder in diesem Stadion auflaufen zu dürfen und der Mannschaft im Abstiegskampf zu helfen“, freut sich der 30-Jährige, „viele Monate habe ich auf diesen Moment hingearbeitet. In der Reha und in vielen Einzeltrainingseinheiten hatte ich nur das eine Ziel, endlich wieder Fußball spielen zu können.“

Schlimme Diagnose

Im August 2016 verletzte sich der Torjäger, der in der Saison 2015/2016 in der Regionalliga und im Landespokal 20 Treffer erzielt hatte. Die Diagnose lautete „Knorpelschaden im Knie“ und ließ Schlimmes vermuten.

„Nach der OP hatte mir der Arzt gesagt, dass es wohl mit dem Fußballspielen nichts mehr werden würde“, erinnert sich Kifuta und muss schmunzeln, „das wollte ich nun ganz und gar nicht hören. Ich habe meinem Körper vertraut und alles daran gesetzt, dass ich wieder gesund und einsatzfähig werde. Und nach dem Spiel gegen Altona 93 am Ostermontag war ich mir sicher, dass alles gut ist.“

Unberechenbar und torgefährlich

Auch Ehlers freut sich, dass er wieder auf seinen Torjäger bauen kann. „Er hat gegen Altona gleich gezeigt, wie wichtig er ist. Seine Unberechenbarkeit und seine Torgefährlichkeit hat er mit dem Siegtor gleich unter Beweis gestellt.“

In Oldenburg fühlt sich der gebürtige Kongolese mit seiner Frau und den beiden Kindern sehr wohl. Als Vierjähriger kam er mit seinem Vater nach Portugal, spielte dort später in der 2. Liga und kam über den BSV Rehden Anfang 2015 zum VfB Oldenburg.

Einige Ex-Rehdener im Team

Ob er auch 2018/19 für den VfB auflaufen wird, kann Kifuta noch nicht sagen. „Der Verein hat sicher noch abgewartet, ob ich wieder ganz fit werde“, sagt der Angreifer, „ich denke, dass in den kommenden Wochen mit mir über meine Zukunft gesprochen wird.“

Zunächst geht es aber an diesem Donnerstag (19 Uhr) zum BSV Rehden. Wenn dort die Regionalliga-Nachholpartie angepfiffen wird, dann wird Kifuta nicht der einzige mit einer Rehdener Vergangenheit sein. Kapitän Thorsten Tönnies, Hugo Magouhi, Gazi Siala und Patrick Papachristodoulou sind alle von dort zum VfB gekommen.

VfB verpflichtet Thilo Pöpken

Auch Ehlers hatte dort 2016 als Trainer ein kurzes Gastspiel gegeben. „Besonders motivieren muss ich die Ex-Rehdener für die Begegnung nicht“, sagt der VfB-Coach.

Die Oldenburger haben derweil Torhüter Thilo Pöpken, der in der U 19 des JFV Nordwest spielt, mit einem Zweijahresvertrag ausgestattet. Verlassen hat den VfB dagegen Antti Mäkijärvi, der mit sofortiger Wirkung in seine finnische Heimat zum FC Honka wechselt.

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