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NWZonline.de Sport Fußball

Jetzt verlässt auch noch der Trainer den TSV Oldenburg

18.07.2018

Oldenburg /Rostock Ohne ihren bisherigen Trainer Vladimir Liutyi sind die Fußballer TSV Oldenburg in die Vorbereitung auf die neue Saison in der Bezirksliga gestartet. Der 56-jährige Ukrainer, der 1988 mit der Sowjetunion in Seoul Olympiasieger wurde, ist seit Montag neuer sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von Drittligist Hansa Rostock. Zudem übernimmt Liutyi das Traineramt bei der U 19 des Traditionsclubs aus Mecklenburg-Vorpommern, die in der Regionalliga Nordost spielt.

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Liutyi hatte erst in der Winterpause die damalige Landesliga-Mannschaft des TSV übernommen und war aus Nordrhein-Westfalen nach Oldenburg gezogen. Am Saisonende hätte der Club sportlich den Klassenerhalt knapp geschafft. Da die Oldenburger aber in drei Partien einen nicht spielberechtigten Akteur mit einem falschen Spielerpass im Tor stehen hatten, führte der Abzug von Punkten zum Abstieg.

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Schon vorher hatte sich Liutyi über fehlende Strukturen und das organisatorische Chaos beim TSV beklagt. „Ich muss ohne Unterstützung die erste und die zweite Mannschaft trainieren. Es gibt keinen Co-Trainer – und der Teammanager ist auch keine große Hilfe“, bilanzierte der Ukrainer noch vor dem letzten Punktspiel. Damals ging er noch davon aus, dass der TSV weiter in der Landesliga spielen würde. „Wir brauchen bessere Strukturen, einen guten Unterbau und auch einen guten und motivierten Trainer für unsere zweite Mannschaft. Außerdem müssen die störenden und unprofessionellen Aktionen unseres Vorsitzenden endgültig aufhören“, mahnte Liutyi damals.

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Nachdem der TSV beim Kampf um den Klassenerhalt durch alle sportgerichtlichen Instanzen erfolglos geblieben war, zog Liutyi jetzt einen Schlussstrich unter seine kurze Zeit in Oldenburg.

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