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NWZonline.de Sport Fußball

So sieht Ex-Profi Rosenthal seine Rolle in Oldenburg

22.07.2019

Oldenburg Nach sechs Sekunden wurde er das erste Mal härter attackiert, nach zwölf Sekunden das zweite Mal: Nachdem sie den Namen von Jan Rosenthal überraschend in der Startelf des VfB Oldenburg entdeckt hatten, wollten die Jeddeloher den ehemaligen Bundesliga-Profi im Landespokal-Duell wohl auf ihre Art im Fußball im Nordwesten willkommen heißen. Wenig später hätte der 33-Jährige fast in Form eines Tores die passende Antwort gefunden, als sein Kopfball in der 4. Minute knapp am Pfosten vorbeistrich, am Ende durfte Rosenthal aber das 6:4 nach Elfmeterschießen gegen die Ammerländer feiern.

„Ich denke, mit meiner Erfahrung kann ich vor allem den jungen Spielern helfen. Ich sehe mich ein wenig als die Kommandozentrale auf dem Platz und auch als spielender Co-Trainer“, sagte Rosenthal nach seinem Pflichtspiel-Debüt, mit dem der VfB am Sonntag für einen Überraschungseffekt gesorgt hatte.

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„Ich habe ihn vor dem Test gegen Rödinghausen einen Antrag auf Spielerlaubnis hingelegt – und er hat unterschrieben“, verriet Sportleiter Jürgen Hahn bestens gelaunt in der Pause des Duells in Jeddeloh. Rosenthal hatte schon lange immer wieder mittrainiert, nachdem das Familienleben den gebürtigen Sulinger nach Profistationen in Hannover, Freiburg, Frankfurt und zuletzt 2018 in Darmstadt nach Oldenburg geführt hatte.

„Ich spiele gerne Fußball, aber Priorität haben zurzeit meine Frau und unsere Kinder. Jana hat sich lange danach richten müssen, wo ich als Profi spiele, jetzt richte ich mich nach ihr“, sagte er Anfang 2019. „Ich wollte mich einfach nur ein wenig fithalten“, erklärte der 33-Jährige jetzt und hat sichtlich Freude daran, seine Erfahrung an die vielen Talente weiterzugeben. „Er bringt uns mit seinen Fähigkeiten und natürlich seiner Persönlichkeit nach vorn“, sagte VfB-Coach Alexander Kiene am Sonntag: „Die jungen Spieler saugen alles auf, was Jan ihnen mitgibt.“

Jetzt also auch nicht mehr „nur“ im Training, sondern auch dann, wenn es ernst wird. „Einen Vertrag habe ich aber nicht unterzeichnet. Ich stehe der Mannschaft vollkommen unverbindlich zur Verfügung“, erklärt der Mittelfeldspieler, der jetzt in der Offensive aushalf, weil die Personalsorgen durch den Knöchelbruch von Maik Lukowicz im Training am vergangenen Dienstag noch größer geworden waren. „Das gilt nur, solange die personelle Situation beim VfB angespannt ist. Letztendlich habe ich ja vom Fußball Abschied genommen, um mich mehr meiner Familie widmen zu können.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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