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NWZonline.de Sport Fußball

Oldenburg verliert Kontrolle nach Pause

02.03.2015

Oldenburg /Goslar Ein Einbruch nach der Pause hat die Regionalliga-Fußballer des VfB einen möglichen Sieg im Auswärtsspiel beim Goslarer SC gekostet. Die Oldenburger hatten in der ersten Halbzeit Ball und Gegner unter Kon-trolle, verspielten danach aber eine 1:0-Führung und mussten sich mit einem Punkt begnügen. Durch das 1:1 vor 406 Zuschauern verpasste es das weiter auf Rang 13 liegende Team von Trainer Predrag Uzelac, sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen, hielt den Tabellendrittletzten aus dem Harz aber zumindest auf Distanz.

„Wir hätten in der ersten Halbzeit drei bis vier Tore erzielen müssen“, sagte der enttäuschte VfB-Coach Uzelac, dessen Team wie vor einer Woche im Heimspiel gegen den VfB Lübeck das Spiel beherrschte, aber auch diesmal die Chancen nicht nutzte.

Im Vergleich zur 0:1-Pleite gegen die Schleswig-Holsteiner fehlten in der VfB-Startelf Florian Stütz und Jonas Erwig-Drüppel (beide Grippe) sowie Thorsten Tönnies (saß aufgrund muskulärer Probleme nur auf der Bank). Dafür standen Pierre Merkel, Nils Laabs und Christopher Braun von Beginn an auf dem Platz.

Trotz der Umstellungen knüpften die Oldenburger an die gute Leistung der Vorwoche an. Bereits nach zwei Minuten hätte der laufstarke Merkel die Führung erzielen können. Doch Goslars Torwart Edin Sancaktar lenkte den Ball gerade noch so über die Latte. Danach spulte der VfB souverän einen Angriff nach dem anderen ab, während die Heimelf nur sporadisch zu Kontern kam.

Die VfB-Abwehr stand sicher und ließ kaum Chancen zu. In der Offensive scheiterte Alessandro Ficara nach glänzender Vorarbeit von Merkel mit einem Kopfball an Goslars Keeper (12. Minute). Nur wenig später strich ein Versuch von Braun am Tor vorbei.

Es dauerte aber nicht lange bis zur verdienten Führung. Sancaktar stoppte Oldenburgs Winter-Zugang Kifuta Kiala Makangu mit einem Foul, und Franko Uzelac verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:0 (17.). Nachdem George Kelbel den Ausgleich verpasst hatte (28.), hätte Merkel fast den zweiten VfB-Treffer erzielt. Sein Kopfball nach guter Vorarbeit von Braun wurde vom Keeper der Gastgeber aber entschärft.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Spielgeschehen komplett. Das zuvor verunsichert wirkende Team aus dem Harz legte seine Zurückhaltung ab und kämpfte sich energisch ins Spiel. Kurz nach der Pause bewahrte VfB-Torwart Dominik Kisiel seine Mannschaft mit einer starken Parade vor dem Ausgleich.

Doch bei der folgenden Ecke patzte der im Winter verpflichtete Keeper. Nach einem Schuss von Paul Gehrmann unterlief der 24-Jährige den Ball, und das Spielgerät kullerte zum Entsetzen der Oldenburger zum 1:1 ins rechte untere Eck. „Das war ein blödes Tor nach einer Standardsituation“, meinte VfB-Mittelfeldakteur Marius Winkelmann.

Der Ausgleich machte Goslar Mut. Die Gastgeber erspielten sich zahlreiche gute Chancen, zeigten sich aber wie der VfB vor der Pause zu abschlussschwach. Die Oldenburger versuchten, mit Kontern für Entlastung zu sorgen, und mussten am Ende froh über den Punktgewinn sein. „Leider konnten wir an die gute Leistung aus dem Lübeck-Spiel nicht über 90 Minuten anknüpfen“, meinte Winkelmann.

Fünf Minuten vor Schluss sah Mohamed Aidara die Gelb-Rote Karte und wird dem VfB im nächsten Spiel in zwei Wochen bei Schlusslicht FT Braunschweig fehlen.

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