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NWZonline.de Sport Fußball

Vfb Oldenburg: Der Präsident trifft seinen potenziellen Nachfolger

19.12.2017

Oldenburg Zu einem 4+1-Gespräch ist es am Montagnachmittag beim VfB Oldenburg gekommen: Nachdem Wilfried Barysch am Sonntagabend bei der Weihnachtsfeier des Clubs angekündigt hatte, nach dem Ende seiner Amtszeit am 30. Juni 2018 keine dritte Periode als Vorstandsvorsitzender anzustreben, saß das aktuell vierköpfige Gremium tags darauf mit Frank Lenk zusammen. Der Kommunikationsexperte aus Ganderkesee macht keinen Hehl daraus, dass er Interesse daran hat, sich beim um den Klassenerhalt kämpfenden Fußball-Regionalligisten zu engagieren.

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„Wir wollten ihn mal kennenlernen. Wenn man ständig irgendwo hören und lesen muss, dass einer dein Nachfolger werden könnte, will man auch wissen, wer es ist“, meinte der 54-jährige Barysch am Telefon, während Lenk nebenan wartete. „Es müssen noch einige Dinge geklärt werden“, hatte der geschäftsführende Gesellschafter einer Bremer Kommunikationsagentur etwas früher am Tag auf NWZ-Anfrage gesagt.

„Ich kann mir gut vorstellen, für den VfB zu arbeiten“, ergänzte der 58-Jährige, der nicht nur im Fußball als Spieler und Trainer (mit B-Lizenz viele Jahre bis hoch zur Bremen-Liga) Erfahrungen gesammelt hat. Unter anderem ist er seit 2014 auch Vorstandssprecher des Bremer Rennvereins, der die Wettbewerbe auf der Galopprennbahn in der Vahr organisiert.

Schon vor einiger Zeit soll der für die Besetzung des Vorstands zuständige Aufsichtsrat, der sich in seiner neuen Zusammensetzung an diesem Mittwoch zur konstituierenden Sitzung trifft, auf Lenk zugekommen sein, um ihn für ein Engagement beim auf Rang 14 knapp vor den Abstiegsrängen überwinternden Club zu gewinnen. „Es besteht gegenseitiges Interesse. Wir führen ernsthafte Gespräche“, sagte Lenk und antwortete auf die Frage, ob er nach Baryschs Ankündigung nun „Gewehr bei Fuß“ stünde: „So kann man das sagen.“

Dass er die Geschäfte bereits früher als zum offiziellen Ende seiner Amszeit (immer zwei Jahre) im Juni 2018 abgibt, glaubt der Noch-Vorstandsvorsitzende nicht. „Wenn ich ein Amt übernehme, stehe ich auch dazu – bislang ist keiner auf mich zugekommen und hat gesagt, dass ich gehen soll“, sagte Barysch, der im Juli 2013 in den Vorstand geholt worden war. Ein Jahr später hatte der Regionalvorstand der Johanniter-Unfallhilfe nach dem Rücktritt von Frank Willers den Chefposten beim VfB übernommen und war 2016 in eine weitere Amtszeit gegangen.

„Es war eine intensive Zeit“, blickt Barysch zurück und verrät, dass er sich „frühzeitig Gedanken gemacht“ habe, „ob ich mir das noch einmal zwei Jahre antue“. Dabei habe insbesondere auch eine Rolle gespielt, dass er vor einigen Monaten „gesundheitlich fünf bis sechs Wochen außer Gefecht“ war, erläuterte Barysch, der eigentlich erst im Januar seine Entscheidung verkünden wollte, aber sie aufgrund der Spekulationen im Umfeld nun vorzog, „um für Klarheit zu sorgen“.

Gesundheitliche Gründe hatte schon Philipp Herrnberger (32) angeführt, als er im November die Auflösung seines Vertrages als Geschäftsführer zum Jahresende verkündete. Einen Nachfolger für ihn gibt es (noch) nicht. Nachdem sich der VfB nach einem enttäuschenden Saisonbeginn schon im August von Trainer Dietmar Hirsch (46, ersetzt durch Stephan Ehlers) und im Oktober von Sportdirektor Ralf Voigt (51, Posten eingespart), getrennt hatte, ist Baryschs Rückzug der vierte Abgang auf Führungsebene.

An weitere Wechsel in näherer Zukunft glaubt Barysch nicht. Uwe Kühne (Finanzen, stellvertretender Vorsitzender) und Christian Rowold (Personal/Organisation) gehen bald ins dritte Jahr als Vorstand. Benjamin Dau war erst Ende November auf der Delegiertenversammlung neu hinzugekommen.

„Wer in der Nähe von Oldenburg wohnt, kommt im Fußball nicht um den VfB herum“, sagte Lenk übrigens nach dem 4+1-Gespräch am Montag und ergänzte: „Das ist ein spannender Verein.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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