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NWZonline.de Sport Fußball

Neuer Trainer greift in Kaderplanung ein

11.06.2019

Oldenburg Die wichtigste Personalie ist geklärt, jetzt kommt die Kader-Feinplanung: Der am Pfingstsonntag von Fußball-Regionalligist VfB Oldenburg als Chefcoach vorgestellte Alexander Kiene nimmt zum Vorbereitungsstart am 15. Juni seine Arbeit auf, doch es ist klar, dass sich der 41-Jährige aus Hannover schon längst mit seinem künftigen Team und möglichen Verstärkungen beschäftigt.

„Mir ist wichtig, dass sich eine Mannschaft entwickelt – und ich möchte junge Spieler weiterbringen“, sagte Kiene und zeigt sich zufrieden, wie Sportleiter Jürgen Hahn und Sport-Vorstand Andreas Boll den schon weitgehend kompletten Kader formiert haben. „Wir sind schon sehr weit“, sagt Hahn über die Teamzusammenstellung.

Während diese schon frühzeitig auf die Zielgerade eingebogen ist, dauerte die Trainersuche etwas länger. Am Ende führte die Spur in die Region Hannover, über die die NWZ am Freitag online und am Samstag in der gedruckten Zeitung berichtet hatte, nicht ins Leere, sondern genau zum Ziel. „Alexander Kiene erfüllẗ als Typ und Trainer sehr gut unser skizziertes Profil“, meinte Hahn nun, nachdem er sich vor dem Wochenende noch komplett bedeckt gehalten hatte, als er von der NWZ direkt auf Kiene angesprochen worden war.

Der gebürtige Stadtoldendorfer, der jetzt die Nachfolge des überraschend vor die Tür gesetzten Marco Elia antritt, kennt die Liga wie gewünscht sehr gut. Kiene hatte den BSV Rehden und den TSV Havelse zu beachtlichen Erfolgen in der vierthöchsten Spielklasse geführt, ehe er sich auf seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer konzentrierte.

Während sich zahlreiche Trainer von sich aus beim VfB beworben hatten (Hahn: „Die haben mir sogar spätabends um 23 Uhr auf die Mailbox gesprochen.“), ging die sportliche Vereinsführung auf Kiene zu. Ob sich Spekulationen darüber, dass der 41-Jährige bei Zweitligist Hannover 96 Co-Trainer von Mirko Slomka werden sollte, durch das VfB-Interesse nicht bewahrheiteten, ist fraglich. Ein Dementi hatte es genau in der Zeit gegeben, als ein mögliches Engagement von Dario Fossi von Stadtrivale VfL beim VfB nicht zustande gekommen war.

„In den persönlichen Gesprächen hat sich schnell gezeigt, dass wir in relevanten Punkten und in unseren sportlichen Vorstellungen übereinstimmen“, sagte Hahn und hob die offensive Ausrichtung hervor, für die Kiene stehe. Wichtig sei auch die Fähigkeit, auf verschiedene Situationen in einem Spiel oder in einer Saison reagieren zu können. „Alexander Kiene ist nicht nur ein kompetenter Fußball-Lehrer, sondern ein Trainer, dem wir zutrauen, für Begeisterung zu sorgen und auch das Umfeld und die Zuschauer in Oldenburg mitzunehmen“, meinte Boll.

„Der VfB ist zweifelsohne einer der interessantesten Vereine im Norden, hat eine große Fanbase – diese Symbiose aus Tradition und Potenzial reizt mich enorm“, sagte der 41-Jährige, der den Club als Spieler wie als Trainer kennen und wohl auch schätzen gelernt hat.

2014/2015 übernahm Kiene, der seine Spielerkarriere schon als 29-Jähriger verletzungsbedingt beendet hatte, in der Winterpause den abstiegsbedrohten BSV Rehden und rangierte das Team in der Regionalliga mit 29 Punkten aus 14 Spielen noch vom vorletzten Platz auf Rang elf. Nach Beginn der folgenden Saison wechselte er nach Havelse und führte den TSV 2016 und 2017 auf Position sechs.

Nach der Ausbildung zum Fußball-Lehrer (Abschlussnote im März: 1,3) will Kiene nun wieder angreifen. „Es war mein Ziel, im Sommer wieder als Trainer zu arbeiten – und zwar bei einem Verein, der zu mir passt“, sagte der hauptberuflich als Lehrer in Neustadt am Rübenberge tätige Familienvater: „Das ist beim VfB Oldenburg der Fall.“

Jetzt soll der Kader finalisiert werden. „Wir suchen noch einen Linksverteidiger und einen Mann für das offensive Mittelfeld“, erklärte Hahn. „Dieser Kader bietet viele Optionen“, sagte Kiene: „Und jetzt werden wir sehen, ob wir noch die eine oder andere kleinere personelle Justierung vornehmen können.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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