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NWZonline.de Sport Fußball

Oldenburger beenden schwarze Heimserie

18.04.2017

Oldenburg Kollektives Aufatmen bei Fans, Mannschaft und Vorstand des VfB Oldenburg: Mit einem verdienten 2:0-Erfolg über die U 23 des FC St. Pauli konnte der Fußball-Regionalligist endlich wieder einen Heimsieg im Marschwegstadion bejubeln und sich ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle absetzen.

Seit dem 30. Oktober 2016 (1:0 über den Lüneburger SK) hatte das Team von Trainer Dietmar Hirsch in fünf Heimspielen nur einen einzigen Punkt verbucht. Am Ostersonntag besetzte der VfB-Trainer seine Mannschaft auf fünf Positionen neu. Erstmals stand dabei Yannik Rolff, Sohn des früheren Bundesligaprofis Wolfgang Rolff, nach zwei Jahren in einem Punktspiel wieder auf dem Platz. Der 25-Jährige agierte als Sechser vor der Viererkette und zeigte eine ansprechende Leistung.

Stimmen zum Spiel

Yannick Rolff (VfB): Das war heute für mich wie Phönix aus der Asche. Die vielen Qualen nach den Verletzungen in Reha und im Fitnessstudio sind vergessen. Ich bin nach dieser zweijährigen Pause mit meiner Leistung sehr zufrieden.

Pascal Richter (VfB): Endlich ein Heimsieg. Das ist so wichtig für unsere Moral. Wir zerreißen uns täglich im Training und sind endlich belohnt worden.

Ibrahim Temin (VfB): Ich freue mich ganz besonders für unsere Fans, dass wir endlich die negative Heimserie beenden konnten.

Für den verletzten Stammtorwart Fabian Klinkmann rückte wieder Jannik Wetzel ins Tor und lieferte eine starke Vorstellung ab. Christopher Kramer war nach seiner Gelbsperre ebenfalls zurück in der Startformation. „In dieser Zusammensetzung haben wir noch nie zusammengespielt“, sagte VfB-Trainer Dietmar Hirsch nach dem Schlusspfiff erleichtert: „Meine Jungs haben heute mit einer Top-Einstellung, mit Herz und Kopf, um jeden Ball gekämpft. Alle haben sich für die Mannschaft, für den VfB, zerrissen.“

Dennoch hatte es der Gastgeber vor 911 Zuschauern (Saison-Minuskulisse) in der ersten Halbzeit bei heftigem Gegenwind schwer, sich gegen einen spielerisch starken Gegner zu wehren. Bereits nach drei Minuten hatte St. Pauli die erste Großchance. Henri Aalto konnte gerade noch klären. Die ersten 30 Minuten gehörten fast ausnahmslos den Gästen, die sich aber immer wieder an der aufopfernden VfB-Defensive festbissen. Erst nach 30 Minuten tauchte der VfB mehrmals gefährlich vor dem Gästetor auf. Ein Schuss von Kramer ging zunächst knapp über das Tor und nur wenige Minuten später scheiterte Marc Meunier gleich zweimal am starken Svend Brodersen im Pauli-Tor (36./42.).

Mit dem böigen Wind im Rücken übernahmen nach dem Seitenwechsel die Gastgeber die Initiative. Für den mit der Gelben Karte vorbelasteten Björn Hakansson war Leon Lingerski in die Partie gekommen und sorgte auch gleich für mehr Druck nach vorn. Die erste Torchance hatten allerdings die Hamburger (53.). Nico Empen scheiterte am großartig reagierenden Wetzel im VfB-Tor.

Fast im Gegenzug konnte Freddy Lach nach einer Ecke die mittlerweile verdiente 1:0-Führung mit dem Kopf erzielen (57.). Nur zwei Minuten später setze sich Pascal Richter auf der rechten Seite durch und dessen passgenaue Flanke verwandelte Ibrahim Temin zum umjubelten 2:0, durch das die Partie entschieden war. „Wir hatten uns für das Spiel viel vorgenommen. Meine Mannschaft hat das auch entsprechend großartig umgesetzt. Jeder war für jeden da, der Zusammenhalt war groß“, lobte Trainer Hirsch.

Viel Zeit zum Regenerieren bleibt dem VfB nicht. An diesem Mittwoch (19 Uhr) steht das Nachholspiel beim BSV Rehden an. Dabei muss Hirsch auf Hakansson (5. Gelbe Karte) verzichten.

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