Osnabrück - Trotz der Nullnummer im Spitzenspiel der 3. Fußball-Liga war Osnabrücks Trainer Joe Enochs zufrieden. „Ich habe ein sehr gutes Spiel von beiden Mannschaften gesehen“, kommentierte der Coach das 0:0 gegen den FC Erzgebirge Aue. „Wir hatten zwar ein Chancenplus, aber ich hatte schon auch das Gefühl, dass Aue immer gefährlich war.“

Die Nullnummer in Osnabrück war zumindest vom Einsatz her ein Topspiel. „Ich kann vor der Mannschaft nur den Hut ziehen, was sie spielerisch und kämpferisch abgeliefert hat. Wir haben ein Spitzenspiel von beiden Mannschaften erlebt“, lobte Aues Trainer Pawel Dotschew. Der Zweitliga-Absteiger ist trotz seiner nur 15 Tore aus 20 Spielen weiter mitten im Aufstiegskampf.

In der ersten Halbzeit waren zunächst die Gastgeber aus Osnabrück die bessere Mannschaft und drückten auf die Führung. Der Pfosten und Torhüter Martin Männel verhinderten einen Rückstand für Aue. Nach und nach kamen die Gäste aus Sachsen aber besser in die Partie und vor allem Mario Kvesic sorgte für viel Torgefahr.

Nach dem Seitenwechsel bot sich fast das gleiche Bild: Osnabrück war am Anfang stärker, nach etwa einer Stunde wurde die Partie jedoch ausgeglichener mit guten Torchancen auf beiden Seiten. „Leider haben wir uns nicht mit einem Tor belohnt, aber ich bin sehr zufrieden mit der Einstellung und mit der Art und Weise, wie wir hier Fußball gespielt haben“, sagte Enochs.

Die zweite Mannschaft von Werder Bremen sicherte sich am Sonntag mit einem 1:1 (0:0) einen Punkt beim ersten Spiel des neuen Rostocker Trainers Christian Brand, der früher in Bremen Profi war. Den Ausgleich erzielte Marcel Hilßner in der 75. Minute mit einem Fernschuss. Soufian Benyamina (69.) hatte Rostock in Führung gebracht.