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NWZonline.de Sport Fußball

Derbysieg weckt in Osnabrück zarte Euphorie

07.08.2018

Osnabrück /Meppen „Der VfL ist wieder da!“ Die Osnabrücker Fans genossen den besten Saisonstart seit fünf Jahren in vollen Zügen. Nach der tristen Spielzeit 2017/18 hat der Auftakt mit zwei Siegen und dem Derby-Dreier beim SV Meppen bereits eine erste Euphorie rund um den lila-weißen Traditionsclub ausgelöst. „Natürlich schmeckt der Sieg süß“, sagte VfL-Sportdirektor Benjamin Schmedes am Montag. Am Tag zuvor hatte der VfL in Meppen mit 2:0 gewonnen und damit erstmals seit 20 Jahren wieder das Nachbarschaftsduell für sich entschieden.

Mit sechs Punkten aus zwei Spielen hat sich das Team von Trainer Daniel Thioune erst einmal in der Tabelle oben festgesetzt. An diesem Mittwoch (19 Uhr) wollen die Osnabrücker nun im Heimspiel gegen 1860 München nachlegen – vor einer stattlichen Kulisse. „Ich glaube schon, dass es voll wird“, sagte Thioune und rechnet mit einer fünfstelligen Zahl an Besuchern an der Bremer Brücke.

Thioune und Schmedes scheint es in der Vorbereitung gelungen zu sein, eine Mannschaft zu formen, die die zuletzt so oft enttäuschten Fans wieder begeistert. „Das ist eines unserer Hauptanliegen in dieser Saison: Dass wir ein anderes Gesicht zeigen und es uns gelingt, dass sich die Leute wieder mit dem VfL identifizieren können“, sagte Schmedes. Das war in der vergangenen Saison nicht mehr der Fall. Als 17. blieb der VfL nur in der Dritten Liga, weil in Chemnitz und Erfurt zwei Clubs Insolvenz anmeldeten und die Reserve von Werder Bremen II noch schlechter war. Die Atmosphäre rund um den Club war entsprechend schlecht.

Doch Schmedes leitete hinter den Kulissen rechtzeitig den Neuanfang ein, schon zum Trainingsstart hatte Thioune den kompletten Kader beisammen. Dem VfL-Sportdirektor kam dabei auch sein gutes Netzwerk aus seiner Zeit als Leiter der Scouting-Abteilung beim Hamburger SV zugute. Überhaupt hat es Schmedes in seinen ersten neun Monaten in Osnabrück geschafft, den Club zu stabilisieren. „Ich will den Verein auf allen Ebenen voranbringen und Fußstapfen hinterlassen“, beschreibt der 33-Jährige seine Ambitionen.

Und mit dem VfL Osnabrück scheint der ehrgeizige Schmedes einen Club gefunden zu haben, bei dem ihm das gelingen kann: „Ich denke, im VfL steckt sehr viel Potenzial. Der Club kann mit seinem Umfeld eine sehr große Wucht entwickeln.“

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