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NWZonline.de Sport Fußball

3. Liga: Osnabrück träumt vom Aufstieg

29.07.2016

Osnabrück /Oldenburg Der Publikumsliebling hat ausgesprochen, was die Fans hören wollen. „Kurz vor Karriereende möchte ich ganz gerne noch mal auf dem Rathausplatz feiern“, sagte Stürmer Addy-Waku Menga vom VfL Osnabrück. Was der 32-jährige Kongolese, der in der Saison 2013/14 auch die Anhänger des VfB Oldenburg mit seinen Treffern verzückte, meint: Niedersachsens einziger Fußball-Drittligist soll aufsteigen.

Absteiger-Duell zum Auftakt

Die 3. Liga startet an diesem Freitag (20.30 Uhr) mit der Partie zwischen dem MSV Duisburg und dem SC Paderborn in die neue Saison. Der WDR überträgt das Duell der Zweitligaabsteiger live. Paderborn und Duisburg zählen neben Hansa Rostock, Preußen Münster und Fortuna Köln zu den fünf ehemaligen Bundesligisten in der Liga. In Rot-Weiß Erfurt, 1. FC Magdeburg, Chemnitzer FC, FSV Zwickau und Rostock sind auch einige klangvolle Namen aus der ehemaligen DDR dabei.

Wieder einmal aufsteigen, denn der VfL ist eine Fahrstuhl-Mannschaft, die nach mehrmaligem Hoch- und Runterfahren steckengeblieben ist. 2011 war der Traditionsverein in der Relegation gegen Dynamo Dresden abgestiegen und leidet seitdem mehr denn je unter den finanziellen Altlasten. Es läuft ein komplizierter Entschuldungsprozess.

Die Lizenz für die neue Saison erhielt der Club erst nach Erfüllung von Auflagen. Der DFB bewertete die finanziellen Risiken „nach wie vor kritisch“, wie der Club selber eingesteht. Zusätzliche Einnahmen durch den erhofften Zweitliga-Aufstieg wurden an den letzten Spieltagen verspielt. „Den absolut enttäuschenden Saisonabschluss mussten wir erst einmal verdauen“, sagt VfL-Geschäftsführer Jürgen Wehlend.

Als Fünfter verpasste der VfL zudem den Einzug in den DFB-Pokal, in dem der Club früher häufiger für Furore sorgte und zusätzliche Einnahmen erzielte. Im Niedersachsen-Pokal blamierte sich Osnabrück durch die Halbfinal-Niederlage gegen den damaligen Oberligisten Germania Egestorf-Langreder.

Das DFB-Pokal-Aus im vergangenen Jahr mit dem Spielabbruch gegen RB Leipzig gehört zu den dunkelsten Kapiteln des VfL. Das habe den Club mindestens 200 000 Euro gekostet, wie VfL-Präsident Hermann Queckenstedt erklärte. Das schlechte Benehmen einiger Anhänger kommt den Osnabrückern immer wieder teuer zu stehen.

Extreme Brisanz bietet gleich der Saisonauftakt an diesem Sonntag bei Preußen Münster. Bei den Duellen der Erzrivalen kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Ausschreitungen zwischen den Fangruppen.

Sportlich steht der VfL erneut vor einem Neuanfang. Mehr als zehn neue Spieler wurden verpflichtet. „Wir haben Leute geholt, die einfach Bock haben, Fußball zu spielen“, sagt Trainer Joe Enochs.

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Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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