OSNABRüCK - Hansa Rostock bleibt unter Trainer Andreas Zachhuber in der Zweiten Fußball-Bundesliga ungeschlagen. Mit dem 0:0 holte das Team von der Ostseeküste am Montag im Kellerduell beim VfL Osnabrück einen weiteren Punkt im Kampf um den Klassenverbleib und hielt mit der sechsten Partie ohne Niederlage seit der Entlassung von Dieter Eilts den Abstand zur Abstiegszone.
Die Osnabrücker verpassten hingegen im Heimspiel vor 15 300 Zuschauern gegen einen direkten Konkurrenten den erhofften Befreiungsschlag und liegen weiter auf Relegationsplatz 16. Der Rückstand auf Platz 15 beträgt weiterhin zwei Punkte.
„Wir haben klare Torchancen, aber auch Glück gehabt. Mit dem Unentschieden können wir leben“, sagte Zachhuber. Sein VfL-Kollege Claus-Dieter Wollitz gestand: „Rostock hätte den Sieg eher verdient gehabt als wir.“ Zugleich lobte er seine Spieler: „Sie haben gekämpft, haben alles gegeben. Wir dürfen uns aber auch nicht belügen. Wir hätten in der ersten Halbzeit schon zurückliegen können.“
Rostocks Kevin Schindler (44.) besaß die beste Chance des Spiels, als er nach Pass von Enrico Kern allein vor dem Tor vergab und VfL-Tormann Tino Berbig den Ball an den Pfosten lenkte. Nach dem Wechsel parierte Berbig noch großartig bei einen Kern-Kopfball (65.) und hatte bei Schindlers Pfostenschuss (70.) Glück.
Wollitz, der auf Gaetano Manno, Tom Geißler und Mathias Surmann verzichten musste, sah sein Team kämpfen, allerdings zu selten in den Hansa-Strafraum eindringen. Fernschüsse von Thomas Reichenberger (21.) und Kevin Braun (41.) waren keine Gefahr für Hansa-Keeper Jörg Hahnel, der große Ruhe ausstrahlte und auch den Kopfball von Dominic Peitz (49.) parierte. Bei der besten VfL-Chance, Pierre de Wits Freistoß an die Latte (60.), wäre er allerdings chancenlos gewesen.
