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NWZonline.de Sport Fußball

Politik und Sport begrüßen Olympia-Bewerbung

30.10.2014

Hamburg /Berlin Eine deutsche Bewerbung für die Olympischen Spiele 2024 oder 2028 wird in Sport und Politik allseits begrüßt. Dagegen stößt der Beschluss des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), eine Kandidatur auf den Weg zu bringen, bei Olympia-Gegnern in den Bewerberstädten Berlin und Hamburg auf Ablehnung.

Der für den Sport zuständige Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) ließ mitteilen, dass eine Bewerbung Deutschland gut zu Gesicht stehe. Wenn man andere Städte und Länder kritisiere, sei es nicht schlecht zu zeigen, „dass man es mindestens genau so gut hinbekommt“.

„Für den deutschen Sport wäre eine Bewerbung um die Olympischen Spiele eine gute Sache“, sagte Clemens Prokop, Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Die Erfahrung zeige, dass Olympische Spiele „einen Schub für den Sport im Land“ geben, wie in Großbritannien nach London 2012: „Dort hat der Sport an gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen.“ Optimistisch ist Prokop, dass auch die Bewohner in Berlin und in Hamburg, die noch geteilter Meinung sind, für das Großprojekt zu gewinnen sind: „Die bisherigen Befragungen sollte man erstmal nicht überbewerten. Man muss das Potenzial von Olympischen Spielen für ein Land deutlich machen.“

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) unterstützt das Olympia-Projekt. „Wir freuen uns darüber, das ist sehr schön“, sagte FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau. Die FN würde derzeit Hamburg bevorzugen, weil es auf dem Derby-Gelände und im nahe gelegenen Luhmühlen bereits Anlagen mit Topveranstaltungen gibt.

Während die meisten Sportorganisationen sich noch nicht auf eine der beiden Städte festlegen wollen, ist der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) mit einem Votum für Berlin vorgeprescht. „Unstreitig Berlin, dazu gibt es auch einen Präsidiumsbeschluss“, sagte DSV-Präsidentin Christa Thiel, die zudem Vizepräsidentin im DOSB ist: „Wir glauben, dass die Nachhaltigkeit in der Hauptstadt eine andere ist. In Berlin sind deutlich mehr Sportstätten Olympia-tauglich.“ Im März 2015 will der DOSB auf einer Mitgliederversammlung eine Entscheidung über die deutsche Kandidatenstadt fällen.

Kritik an einer Bewerbung hat neben den Berliner Olympia-Gegnern auch das Bündnis (N)Olympia-Hamburg an der geplanten deutschen Bewerbung geübt. Für sie ist es eine Verschwendung von Steuergeldern. „Dass Deutschland laut offizieller Olympia-Charta für 2024 gar keinen Zuschlag bekommen kann, da es höchstwahrscheinlich im selben Jahr Austragungsort der Fußball-EM sein wird, scheint nicht weiter zu stören“, kommentierten die Olympia-Gegner der Hansestadt die Entscheidung.

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