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RANDALE DFB setzt auf Selbstreinigung

Toni weiter vorn

16 Tore: Luca Toni (Bayern München). 15 Tore: Mario Gomez (VfB Stuttgart). 13 Tore: Mladen Petric (Borussia Dortmund). 12 Tore: Diego (Werder Bremen).

Elf des Tages

Ulreich (Stuttgart) - Fritz (Bremen), Mitreski (Cottbus), Demichelis (München), Boka (Stuttgart), Frings (Bremen), Ernst (Schalke), Misimovic (Nürnberg), Skela (Cottbus), Vittek (Nürnberg), Dejagah (Wolfsburg).

Der 28. Spieltag

Freitag: 1. FC Nürnberg - VfL Wolfsburg (20.30 Uhr).

Sonnabend: Werder Bremen - Schalke 04, VfL Bochum - Hertha BSC, Energie Cottbus - Bielefeld, Hannover 96 - Eintracht Frankfurt, Karlsruher SC - Rostock, Hamburger SV - Duisburg (alle 15.30 Uhr).

Sonntag: Bayer Leverkusen - VfB Stuttgart, Bayern München - Borussia Dortmund (beide 17 Uhr).

Von Hauke Richters

Nach den Ereignissen von Frankfurt, wo ein Spielabbruch gerade noch verhindert wurde, fordert der Deutsche Fußball-Bund nun eine stärkere Mitarbeit von den Fans. Diese sollten, so wünscht es sich DFB-Präsident Theo Zwanziger, auf der Tribüne eine Kultur des Hinguckens entwickeln. Niemand solle sich wegdrehen, wenn der Nebenmann plötzlich eine Leuchtrakete aus dem Rucksack holt. Zwanziger beschwört damit einen Selbstreinigungsprozess, nachdem andere Versuche im Kampf gegen Randalierer keinen Erfolg hatten.

Der Verband ist in einer schwierigen Lage. Nach einem Treffen mit Fan-Vertretern und den Fan-Beauftragten der Clubs im vergangenen Jahr waren die Stadionverbots-Richtlinien gelockert worden. Insbesondere Jugendliche würden zu sehr aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen, wenn man sie nach ihrem Fehlverhalten über Jahre hinweg von Fußballstadien fernhielte, lautete die Begründung. Die Dauer der Stadionverbote wurde daraufhin herabgesetzt.

Nach dem Feuerwerk in Frankfurt verschärft Zwanziger nun wieder den Ton. Sollte ein auffällig gewordener Fan bereits eine entsprechende Vorgeschichte haben, liege ein lebenslanges Stadionverbot als logische Konsequenz nahe, erklärt der Präsident.

Das Verhängen solcher Strafen ist aber nur ein Mittel auf dem Weg zu einem – weitgehend – gewaltfreien Stadion. Durch Geldstrafen und Punktabzüge für die Vereine werden diese unter Druck gesetzt, die schwarzen Schafe in ihrer Anhängerschaft auszumachen. Dass nämlich bei diesen Leuten gut gemeinte Appelle, Plakat-Aktionen und Lautsprecher-Durchsagen ankommen, darf bezweifelt werden. Denn wer es billigend in Kauf nimmt, durch Feuerwerkskörper andere Zuschauer oder die Spieler zu verletzen, wird sich kaum davon beeindrucken lassen.

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