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NWZonline.de Sport Fußball

SICHERHEIT: Randalierer verabreden sich schon jetzt im Internet

25.10.2005

BERLIN BERLIN - Die Weitergabe von Eintrittskarten für die Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland birgt keine zusätzlichen und neuen Gefahren für die Sicherheit bei den Spielen. „Diese liegen vielmehr außerhalb der Stadien“, erläuterte Rüdiger Holecek, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP), gestern auf NWZ-Anfrage. „Die Hooligans verabreden sich bereits jetzt im Internet“, sagte Holecek. „Die Frage ist lediglich: Wer tritt gegen wen an. Das ist unabhängig von den Spielen.“

Derweil bezeichnete Holecek den Verkauf sowie das Umtauschen der Eintrittskarten im Internet als wasserdicht: „Diese Methode ist die Sicherste, die wir je hatten.“ Vor allem ein Schwarzmarkt könne durch die Umtauschaktion vermieden werden.

Dabei unterscheidet sich eine übertragene Karte nicht von denen aus dem ursprünglichen Verkauf. Denn wie bei den offiziellen Verkaufsphasen werden dabei die Daten der neuen Ticket-Inhaber ebenso akribisch erfasst und mit den polizeilichen Datenbanken verglichen, wie bei den vorherigen. „Wenn diese Daten nicht in Ordnung sind, bleibt es im Drehkreuz rot“, versichert Holecek, dass Personen mit Stadionverbot auch draußen bleiben.

Einen 100-prozentigen Schutz vor gewaltbereiten Zuschauern, die über die Tauschbörse oder unter falschem Namen praktisch inkognito in die Stadien gelangen, gibt es dennoch nicht. „Das sind aber nur Einzelfälle“, versucht der Polizeisprecher zu beruhigen. „Ein Einzelner unter 40 000 bleibt zahm“, behauptet Holecek. Gefahr würde lediglich von mehreren Personen ausgehen.

Dass sich ganze Gruppen von Randalierern mit einer neuen Identität einschleusen könnten, schloss Holecek nicht aus: „Die Chancen dafür sind aber fast null.“ Verhindern sollen das Stichprobenkontrollen vor den Stadion-Toren. „Das Risiko eines Betruges wäre viel zu groß“, meint Holecek, „denn das Geld für die teure Karte ist auf jeden Fall weg.“

Dennoch bereitet eine Frage den Sicherheitskräften Kopfzerbrechen: Wie werden die „normalen Fußballfans“ reagieren, die kein Ticket bekommen? Holecek: „Aufgrund der Exklusivität der Karten steht der Vorwurf im Raum, diese kommen zu kurz.“ Planungen, die Intensität der Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken, existieren derweil aber nicht.

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Olaf Ulbrich Redaktionsleitung Varel / Redaktion Friesland
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