Leipzig - RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick (58) hat mit Unverständnis auf die offene Kritik vom Partnerverein Red Bull Salzburg reagiert. „Es fällt mir schwer nachzuvollziehen, was da gerade passiert“, sagte Rangnick am Mittwoch. Nachdem der Fußball-Bundesligist aus Sachsen zuletzt Bernardo, Naby Keita und Benno Schmitz verpflichtet hatte, hatte Salzburg-Coach Oscar Garcia geklagt: „Wir müssen unser Ziel ändern. Jetzt sind wir ein Ausbildungsverein.“
Rangnick kann die Aufregung nicht verstehen. „Salzburg hat zehn Titel gewonnen in den letzten Jahren. Wenn dann der Eindruck entsteht, dass Salzburg nicht die Sporthauptstadt Österreichs ist, wer denn dann?“, sagte er.
