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NWZonline.de Sport Fußball Regionalliga

Werder-Nachwuchs durchkreuzt VfB-Plan

09.09.2019

Bremen Der Ärger und die Enttäuschung über die Niederlage im Regionalligaspiel bei der U 23 von Werder Bremen standen den Fußballern und dem Trainer des VfB Oldenburg nach dem Schlusspfiff ins Gesicht geschrieben. Mit 1:3 hatten die Oldenburger in einer Partie den Kürzeren gezogen, in der sie die Gastgeber vor 755 Zuschauern – darunter eine große Anzahl VfB-Fans – immer wieder vor große Probleme gestellt hatten.

Während das Nachwuchsteam von Werder sich in der ersten Halbzeit am taktisch starken VfB die Zähne ausbiss und kaum ein Mittel fand, um vor dem Tor von Dominik Kisiel in eine gute Schussposition zu kommen, konnten die Gäste ihre gut herausgespielten Konterchancen nicht nutzen. Einen beherzten Drehschuss von Enis Bytyqi leitete Werder-Keeper Luca Plogmann in der 23. Minute gerade noch zur Ecke. Ibrahim Temins Schuss (30.) landete knapp über dem Tor, und als Bytyqi in aussichtsreicher Position erneut abzog (41.), war der Werder-Torwart mit einer Hand zur Stelle.

Wie man effektiv vorgeht, zeigte fast mit dem Halbzeitpfiff der noch in der vergangenen Saison beim VfL Oldenburg spielende Kebba Badjie, der sich bei den Bremern immer mehr zum Torjäger entwickelt. Mit der ersten guten Chance der U 23 traf Badjie zur überraschenden 1:0-Führung. „Das war für unsere Niederlage spielentscheidend“, ärgerte sich VfB-Trainer Alexander Kiene nach dem Spiel: „Wir hätten selbst in Führung gehen können. Doch dann kommt solch ein Tor wie aus dem Nichts. Unser taktischer Plan war zuvor super aufgegangen und meine Jungs haben bis zum Gegentor alles richtig gemacht. Wir hätten den Torschützen viel energischer stören müssen.“

Nach dem Seitenwechsel war es erneut Badjie, der das 2:0 (57.) für die Gastgeber erzielte. Der VfB zeigte sich nicht geschockt und drängte auf den Anschlusstreffer. Dieser fiel in der 60. Minute nach guter Vorarbeit von Kifuta Kiala Makangu durch Pascal Steinwender. Mit der Einwechslung des lange verletzten Maik Lukowicz (63.) für Kifuta erhöhte der VfB noch einmal den Druck auf die Bremer. Doch sowohl Lukowicz (68.) als auch Pascal Richter (69.) und Temin (88.) nutzten ihre Möglichkeiten nicht.

Ein Konter der Gastgeber besiegelte in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Bennet van den Berg die 1:3-Niederlage. VfB-Kapitän Kai-Bastian Evers haderte nach dem Schlusspfiff mit dem Schiedsrichter: „Vor dem 0:1 erhielt ich ganz klar beim Abwehrversuch einen Stoß in den Rücken. Das hätte der Schiedsrichter ahnden müssen.“

VfB Oldenburg: Kisiel – Steinwender, Kalinowski, Ndure, Evers – Matern, Rosin (83. Jankovic), E. Erdogan – Temin, Kifuta (63. Lukowicz), Bytyqi (54. Richter).

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