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NWZonline.de Sport Fußball Regionalliga

Jeddeloh Spielt 3:3 Gegen Lübeck: „Air Ammerland“ sichert späten Achtungserfolg

11.11.2019

Jeddeloh Mario Fredehorst rannte in Richtung Mittellinie, rutschte auf den Knien über den Rasen und war Sekunden später unter einer Spielertraube begraben. Soeben hatte der Stürmer mal wieder seinem Spitznamen „Air Ammerland“ alle Ehre gemacht und mit einem Kopfballtreffer zum 3:3 in allerletzter Sekunde dem SSV Jeddeloh im Regionalligaspiel gegen den VfB Lübeck wenigstens noch einen Punkt gerettet. Die Gäste, die erst in der 89. Minute erstmals in Führung gegangen waren, gingen mit gesenkten Köpfen vom Platz.

Der Torschütze freute sich indes, dass sein erster Saisontreffer dem Team wenigstens einen Punkt rettete. „Es war ein Wechselbad der Gefühle. Lange Zeit hat es bei mir nicht funktioniert, das ist für mich auch ein persönliches Erfolgserlebnis.“, sagte der Stürmer: „Das Tor war wichtig für uns, das Trainerteam und das Umfeld, damit wir in Ruhe weiter arbeiten können.“

Die 520 Zuschauer sahen ein im Gegensatz zum Spiel gegen Norderstedt (1:2) auf drei Positionen verändertes Jeddeloher Team. Tim van de Schepop musste wegen eines Handbruchs passen. Im Tor stand kurzfristig Felix Bohe, da sich die etatmäßige Nummer eins, Pelle Boevink, einen Virus eingefangen hatte.

Nach einem torlosen ersten Durchgang nahm die Partie in den zweiten 45 Minuten dann Fahrt auf. Beim ersten richtigen Angriff des zweiten Durchgangs kam Thorsten Tönnies im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Mario Birnstil entschied auf Strafstoß. Almir Ziga verwandelte sicher.

Die Freude dauerte aber nur 120 Sekunden. Nach einem Zweikampf zwischen Michel Leon Hahn und Patrick Hobsch zeigte der Unparteiische erneut auf den Punkt. Ahmet Arslan ließ Bohe keine Chance – 1:1.

In der Folge hatte Lübeck mehr Ballbesitz, Jeddeloh war aber bei Kontern immer gefährlich. In der 62. Spielminute marschierte Shaun Minns in Richtung Tor. Sein feines Zuspiel auf Kevin Samide nutzte dieser zum 2:1.

Lübeck erhöhte nun den Druck. Mehrmals konnte sich Bohe auszeichnen. In der 85. Minute fiel dennoch der Ausgleich. Hobsch traf per Flugkopfball. „Es ist schade, dass wir den Vorsprung nicht über die Zeit gebracht haben. Dies ist aber auch die Klasse von Lübeck, sie haben viel Qualität,“ konstatierte Jeddelohs Trainer Jouke Faber.

In der 87. Minute hatten die rund 60 mitgereisten Fans des VfB den Torschrei auf den Lippen, aber Bohe lenkte mit einer Glanzparade einen Schlenzer von Ahmet Arslan über die Latte. Zwei Minuten später war aber auch er machtlos. Florian Riedel jagte den Ball aus rund 30 Metern per Dropkick unhaltbar ins rechte Eck.

Die Gastgeber warfen in der Nachspielzeit alles nach vorn – und wurden durch Fredehorsts Kopfballtreffer belohnt. Der Unparteiische pfiff die Partie erst gar nicht wieder an und überließ den jubelnden Ammerländern das Feld. „Ich habe immer an die Jungs geglaubt“, sagte Faber. „Wir haben einen negativen Lauf. Ich hoffe, dass das Spiel heute ein Wendepunkt darstellt“, meinte der Niederländer. Gleichzeitig betonte er, dass sein Team die Qualität hat, die Liga zu halten. Auf eine aufkommende Trainerdiskussion angesprochen antwortete er, dass er als Personalie nicht wichtig ist: „Es geht ausschließlich um die Mannschaft und nicht um mich.“

Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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