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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Rehhagel führte Aufsteiger zum Titel

08.08.2013

Kaiserslautern „Diese Meisterschaft ist die größte Leistung, die je im deutschen Fußball vollbracht wurde“ – mit diesem Superlativ kommentierte Ex-Nationalspieler Günter Netzer den Titelgewinn des 1. FC Kaiserslautern in der Bundesliga-Saison 1997/98 und würdigte damit eine der überraschendsten Erfolgsgeschichten des deutschen Sports. Der FCK holte sich als Aufsteiger die Meisterschale und trocknete mit diesem Novum in der Bundesliga-Historie die Tränen einer ganzen Region, die zwei Jahre zuvor den ersten Abstieg des Traditionsclubs zu verkraften hatte.

Wahr wurde das Aschenputtel-Märchen am 2. Mai 1998. Die Roten Teufel schlugen am vorletzten Spieltag den VfL Wolfsburg 4:0, und Verfolger Bayern München schaffte nur ein 0:0 beim MSV Duisburg – der Titelkampf war entschieden.

„Die letzten 30 Sekunden nach dem Schlusspfiff waren die längsten in meinem Leben. Die Ungewissheit war schlimmer als alle Strapazen der Saison. Und dann kam die erlösende Nachricht aus Duisburg“, erinnerte sich der damalige FCK-Stürmer Olaf Marschall, der mit 21 Saisontoren großen Anteil am Erfolg hatte.

Die Meisterschaft war gleichzeitig der letzte Titelgewinn, den FCK-Idol Fritz Walter mit seinem Club feiern durfte. Der im Juni 2002 verstorbene Ehrenspielführer der Nationalmannschaft war während der ganzen Saison allerdings dermaßen aufgeregt, dass er nur wenige Spiele live verfolgte. Dennoch war der Kapitän der deutschen Weltmeister-Elf von 1954 hinterher mächtig stolz auf seinen FCK und Trainer Otto Rehhagel: „Rehhagel hat großartige Arbeit geleistet. Diese Meisterschaft ist einmalig im deutschen Fußball. Für den Verein, für Kaiserslautern, die Pfalz und den ganzen Südwesten.“

Einmalig waren auch die Feierlichkeiten, die sich über eine Woche bis zur Überreichung der Meisterschale am letzten Spieltag in Hamburg hinzogen. Hunderttausende FCK-Anhänger feierten in der ganzen Pfalz mit spontanen Partys, Autokorsos und Feuerwerk. Die Region befand sich im kollektiven Freudenrausch.

Rehhagel, der bereits 1988 und 1993 Werder Bremen zum Titelgewinn geführt hatte, hat derweil in diesen Tagen wieder Grund zum Feiern. An diesem Freitag feiert das selbst ernannte „Kind der Bundesliga“ seinen 75. Geburtstag.

Die Bayern, die Rehhagel 1996 entlassen und durch ihre 0:1-Niederlage gegen die Lauterer zum Auftakt der Saison 1887/87 den Lauf des Aufsteigers selbst eingeleitet hatten, zeigten allerdings Größe in der Niederlage. „Ich gratuliere dem FCK und Otto Rehhagel, den wir bis zum Schluss hart bekämpft haben, von ganzem Herzen“, sagte der damalige Manager Uli Hoeneß zähneknirschend. Auch Trainer Giovanni Trapattoni, der in jener Saison mit der legendären „Flasche-leer-Rede“ für Schlagzeilen und Schenkelklopfer gesorgt hatte, schloss sich Hoeneß an: „Kaiserslautern ist verdient Meister geworden“, erklärte der italienische Startrainer.

„Diese Meisterschaft ist die größte Leistung, die je im deutschen Fußball vollbracht wurde“ – mit diesem Superlativ kommentierte Ex-Nationalspieler Günter Netzer den Titelgewinn des 1. FC Kaiserslautern in der Bundesliga-Saison 1997/98 und würdigte damit eine der überraschendsten Erfolgsgeschichten des deutschen Sports. Der FCK holte sich als Aufsteiger die Meisterschale und trocknete mit diesem Novum in der Bundesliga-Historie die Tränen einer ganzen Region, die zwei Jahre zuvor den ersten Abstieg des Traditionsclubs zu verkraften hatte.

Wahr wurde das Aschenputtel-Märchen am 2. Mai 1998. Die Roten Teufel schlugen am vorletzten Spieltag den VfL Wolfsburg 4:0, und Verfolger Bayern München schaffte nur ein 0:0 beim MSV Duisburg – der Titelkampf war entschieden.

„Die letzten 30 Sekunden nach dem Schlusspfiff waren die längsten in meinem Leben. Die Ungewissheit war schlimmer als alle Strapazen der Saison. Und dann kam die erlösende Nachricht aus Duisburg“, erinnerte sich der damalige FCK-Stürmer Olaf Marschall, der mit 21 Saisontoren großen Anteil am Erfolg hatte.

Die Meisterschaft war gleichzeitig der letzte Titelgewinn, den FCK-Idol Fritz Walter mit seinem Club feiern durfte. Der im Juni 2002 verstorbene Ehrenspielführer der Nationalmannschaft war während der ganzen Saison allerdings dermaßen aufgeregt, dass er nur wenige Spiele live verfolgte. Dennoch war der Kapitän der deutschen Weltmeister-Elf von 1954 hinterher mächtig stolz auf seinen FCK und Trainer Otto Rehhagel: „Rehhagel hat großartige Arbeit geleistet. Diese Meisterschaft ist einmalig im deutschen Fußball. Für den Verein, für Kaiserslautern, die Pfalz und den ganzen Südwesten.“

Einmalig waren auch die Feierlichkeiten, die sich über eine Woche bis zur Überreichung der Meisterschale am letzten Spieltag in Hamburg hinzogen. Hunderttausende FCK-Anhänger feierten in der ganzen Pfalz mit spontanen Partys, Autokorsos und Feuerwerk. Die Region befand sich im kollektiven Freudenrausch.

Rehhagel, der bereits 1988 und 1993 Werder Bremen zum Titelgewinn geführt hatte, hat derweil in diesen Tagen wieder Grund zum Feiern. An diesem Freitag wird das selbst ernannte „Kind der Bundesliga“ 75 Jahre alt.

Die Bayern, die Rehhagel 1996 entlassen und durch ihre 0:1-Niederlage gegen die Lauterer zum Auftakt der Saison 1997/98 den Lauf des Aufsteigers selbst eingeleitet hatten, zeigten Größe in der Niederlage. „Ich gratuliere dem FCK und Otto Rehhagel, den wir bis zum Schluss hart bekämpft haben, von ganzem Herzen“, sagte der damalige Manager Uli Hoeneß. Auch Trainer Giovanni Trapattoni, der in jener Saison mit der legendären „Flasche-leer“-Rede für Schlagzeilen und Schenkelklopfer gesorgt hatte, schloss sich Hoeneß an: „Kaiserslautern ist verdient Meister geworden“, erklärte der italienische Startrainer.

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