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Esken und Walter-Borjans als SPD-Vorsitzende gewählt
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Aktualisiert vor 8 Minuten.

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Esken und Walter-Borjans als SPD-Vorsitzende gewählt

NWZonline.de Sport Fußball

Unbekümmert zum Erfolg

27.06.2019

Rennes Am Anfang tuscheln und kichern die beiden Teenager noch einmal kurz miteinander. Doch dann beantworten die 19-jährige Giulia Gwinn und die 18-jährige Klara Bühl cool und abgeklärt die Fragen der Journalisten auf der Pressekonferenz am Mittwoch im Teamquartier der Frauenfußball-Nationalmannschaft. Beide gehören zu der jungen Generation von Spielerinnen, auf die Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg bei der WM in Frankreich verstärkt baut – bislang mit Erfolg.

Doch an diesem Samstag (18.30 Uhr/ZDF) steht die bislang größte Herausforderung des Turniers an: Im Viertelfinale geht es im Roazhon Park von Rennes gegen Schweden. Und die Skandinavierinnen wittern gegen die junge deutsche Mannschaft die Chance, nach vielen traumatischen Niederlagen bei großen Turnieren endlich mal wieder zu gewinnen.

Als Nia Künzer die deutschen Fußball-Frauen am 12. Oktober 2003 gegen Schweden mit ihrem Golden Goal zum 2:1 zum ersten WM-Titel köpfte, war Bühl gerade zwei und Gwinn vier Jahre alt. „Klar ist es schön zu wissen, dass man in der Vergangenheit viele Siege eingefahren hat, gerade bei großen Turnieren. Aber davon kann man sich nichts kaufen“, sagt Gwinn, die zur kommenden Saison vom SC Freiburg zum FC Bayern wechselt. „Wir sind eine neue Generation“

Ihre bisherige Freiburger Teamkollegin Bühl sieht das ähnlich. „Natürlich wird viel darüber gesprochen, dass für Schweden jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, uns zu besiegen“, sagt die Offensivspielerin. „Aber am Samstag steht es Null zu Null, und dann wollen wir das Spiel für uns entscheiden.“ Über die Schwächen der Schwedinnen wollen weder Bühl noch Gwinn sprechen. Die Stärken des Gegners sehen beide im schnellen Umschalten von Abwehr auf Angriff.

Bühl kam bislang in drei der vier WM-Partien zum Einsatz. Gwinn bestritt sogar jede Partie über die volle Distanz und erzielte im ersten Spiel den Siegtreffer beim 1:0 über China. „So viel Spielzeit zu bekommen, ist immer etwas Schönes, gerade für uns junge Spielerinnen“, sagt Gwinn.

Und Bühl ergänzt: „Mit unserer Unbekümmertheit, der Frechheit und ein bisschen Spielwitz können wir zum Erfolg der Mannschaft beitragen.“ Zur jungen Generation gehört auch noch Teamkücken Lena Oberdorf von der SGS Essen, die gerade erst 17 ist.

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