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NWZonline.de Sport Fußball

Rivalen treten im Abstiegskampf auf der Stelle

27.04.2015

Cloppenburg /Oldenburg Die Punkteteilung versetzte niemanden in Euphorie. Im Abstiegskampf der Fußball-Regionalliga treten der BV Cloppenburg (13./36 Punkte) und der VfB Oldenburg (14./35) nach dem 1:1 am Freitagabend auf der Stelle. Der von beiden angestrebte Befreiungsschlag im Derby blieb aus.

Im Rückblick ärgerte sich VfB-Trainer Predrag Uzelac aber weniger über den verpassten Sieg als über die Rote Karte gegen Mohamed Aidara kurz vor der Pause. „Das war schon sehr ärgerlich. Aber es war eine klare Entscheidung des Schiedsrichters, die geht in Ordnung“, analysierte der Kroate: „Für den weiteren Spielverlauf gab uns das natürlich einen Knacks. Aber meine Spieler haben großen Kampfgeist bewiesen.“

Die fehlende Durchschlagskraft seiner Elf in Überzahl kritisierte Cloppenburgs Kristian Westerveld. „Wir haben es nicht geschafft, Oldenburg unter Druck zu setzen“, bedauerte der Niederländer, blieb aber optimistisch: „Unsere Lage bleibt kritisch, aber wir treten momentan kompakt auf.“ Seit September 2003 wartet der BVC auf einen Heimsieg gegen den Rivalen.

Vor 1451 Zuschauern hatte der VfB im Stadion an der Friesoyther Straße einen Start nach Maß erwischt. Bereits in der 4. Minute passte Kiala Makangu Kifuta den Ball auf Torjäger Pierre Merkel, der die Gäste unter dem begeisterten Jubel der vielen mitgereisten VfB-Anhänger 1:0 in Führung schoss. Fortan entwickelte sich ein Spiel auf hohem Niveau. Nur einmal war die VfB-Abwehr nicht im Bilde, und diesen Blackout nutzte der Cloppenburger Tim Wernke zum 1:1-Ausgleich in der 33. Minute.

In der zweiten Halbzeit waren die Oldenburger auch mit zehn Spielern in der Lage, den Gegner unter Druck zu setzen. Immer wieder setzten Merkel, Marcel Gottschling und Co. Nadelstiche. Auch die verletzungsbedingten Ausfälle von Moritz Steidten (54./Muskelfaserriss) und Kifuta (64./Sprunggelenk) konnten den VfB nicht schocken. Karlis Plendiskis und Markus Winkelmann reihten sich nahtlos in das überzeugende Spiel der Oldenburger ein.

Kurz vor Schluss hatten die Gäste allerdings Glück, dass der Ex-VfBer Nick Köster in der 84. Minute das Kunststück fertig brachte, das leere Tor aus nächster Nähe mit einem Kopfball zu verfehlen.

Um dem drohenden Abstieg zu entgehen, brauchen beide Teams dringend Punkte. Beim Nachholspiel an diesem Donnerstag (18.30 Uhr/Marschwegstadion) könnte sich der VfB Oldenburg mit einem Sieg über Eintracht Norderstedt ein Fünf-Punkte-Polster auf den Lüneburger SK (16./33) – und damit die Abstiegsränge – erspielen und so einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt schaffen.

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