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NWZonline.de Sport Fußball

Italien jubelt jetzt in Grün

14.10.2019

Rom Die grünen Trikots der „Squadra Azzurra“ hatten heftige Kontroversen ausgelöst, doch nach der erfolgreichen Premiere und der vorzeitigen EM-Qualifikation waren die Italiener ganz vernarrt in die neue Farbe. „Grünes Licht für die Azzurri“, schrieb die Sportzeitung „Gazzetta dello Sport“, nachdem die italienische Fußball-Nationalmannschaft durch den 2:0-Sieg in Rom gegen Griechenland das EM-Ticket gelöst hatte – als zweite Nation nach Belgien.

Und weil Grün bekanntlich die Farbe der Hoffnung ist, wird im Land des viermaligen Weltmeisters wieder von Titeln geträumt. „Wir sind in der Lage, eine große europäische Meisterschaft zu bestreiten“, sagte Stürmer Federico Bernardeschi, der gegen Griechenland zum 2:0-Endstand (78. Minute) traf. Nachdem die Italiener die WM 2018 in Russland verpasst hatten, ist mit der neuformierten Mannschaft wieder zu rechnen.

Als Vater des Erfolgs gilt Nationaltrainer Roberto Mancini, der mit seinem neunten Sieg in Serie an diesem Dienstag bei Außenseiter Liechtenstein den Rekord von Vittorio Pozzo (1938 bis 1939) einstellen könnte. Wichtiger dürfte dem früheren Stürmer aber sein, dass der unter ihm vor zwei Jahren eingeleitete Umbruch weiter Früchte trägt.

Mancini verjüngte nicht nur den Kader und veränderte ihn nach seinen Ideen. Er etablierte auch ein neues Wir-Gefühl im Team, das sich auf dem Rasen widerspiegelt und sich auf die Tifosi überträgt. „Seit langer Zeit haben wir nicht mehr so viel Enthusiasmus für die Azzurri gespürt“, sagte der 54-Jährige: „Mein Traum ist, dass Italien wieder magische Nächte wie jene bei der WM 1990 erleben kann.“

Bei der Heim-WM belegte Mancini als Spieler mit Italien den dritten Platz, Deutschland gewann den Pokal. Von solchen Spitzenplatzierungen war die „Squadra Azzurra“ in der jüngeren Vergangenheit weit entfernt. Doch unter Mancini stimmen die Ergebnisse und die spielerischen Fortschritte. Die Mischung aus erfahrenen Spielern wie dem Ex-Dortmunder Ciro Immobile (29) und Talenten wie Federico Chiesa (21) oder Nicolo Barella (22) ist vielversprechend.

„Unter Mancinis Führung wachsen wir immer mehr zusammen“, sagte Stürmer Bernardeschi, und der eingebürgerte Brasilianer Jorginho – er erzielte gegen die Griechen das 1:0 (63., Handelfmeter) – meinte: „Wir sind eine wunderbare Gruppe, die immer in dieselbe Richtung rudert.“

Das war zu Zeiten des extrovertierten Stürmers Mario Balotelli noch anders, der 29-Jährige hat unter Mancini zurzeit keine Chance. „Ob ich mit ihm spreche? Ja“, verriet Mancini, „aber er muss Spiele bestreiten.“ Derzeit gibt es auch keinen Grund, das funktionierende Team mit einem schwierigen Typen wie Balotelli zu ergänzen. Oder die Trikotfarbe wieder zu ändern.

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