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NWZonline.de Sport Fußball

Randale überschattet Frankfurts Rekord

15.12.2018

Rom /Leipzig Spätestens als die „echten“ Anhänger Sprechchöre an die „Problemfans“ im eigenen Block adressierten, war der historische Sieg in der ewigen Stadt nur noch Nebensache. „Wir haben kein gutes Bild abgegeben. Das betrübt mich sehr, das macht mich traurig“, kommentierte Vorstandsmitglied Axel Hellmann die Randale rund um das 2:1 von Eintracht Frankfurt bei Lazio Rom am Donnerstagabend. Durch den Sieg beim zweimaligen italienischen Meister haben die Hessen als erster Fußball-Bundesligist alle sechs Vorrundenspiele in der Europa League gewonnen – doch darüber sprachen hinterher nicht mehr allzu viele.

Der Grund dafür waren die Ausschreitungen, die für einige Mitgereiste ein Nachspiel haben. Insgesamt 14 deutsche Fans seien festgenommen oder angezeigt worden und hätten ein Stadionverbot für fünf Jahre bekommen, teilte die Polizei am Freitag mit. Zwei Frankfurter Anhänger wurden von Lazio-Hooligans attackiert und verletzt.

Bereits vor der Partie war es zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi fand deutliche Worte: „In Rom empfangen wir gern Fans, aber keine Hooligans. Bestien dieser Art sollen zu Hause bleiben.“

Während des Spiels zündete ein Teil der 9000 Frankfurter Fans Pyrotechnik, die Polizei marschierte im Innenraum auf. Ein Eintracht-Anhänger wurde beim Versuch des Platzsturms festgenommen. „Und ihr wollt Eintracht Frankfurt sein?“, skandierte ein Großteil der Fans. Hellmann geht von einer Bestrafung durch die Europäische Fußball-Union Uefa aus: „Diese kleine Gruppe nimmt alle anderen Fans in Sippenhaft, was die Wahrnehmung und Stimmung betrifft. Das schadet Eintracht Frankfurt.“

Frankfurt stand schon vor der Partie als Gruppensieger fest und ist bei der Auslosung der ersten K.o.-Runde an diesem Montag (13 Uhr) in Nyon ebenso gesetzt wie Bayer Leverkusen, das sich mit einem 5:1-Erfolg beim AEK Larnaka den Gruppenerfolg sicherte. RB Leipzig schied dagegen nach einem blamablen 1:1 gegen Rosenborg Trondheim aus, der Ausgleich der Norweger fiel in der 86. Minute. „Es ist extrem bitter“, sagte Trainer Ralf Rangnick. Ein Sieg hätte Leipzig für die Zwischenrunde gereicht, weil der Bruderclub aus Salzburg im Parallelspiel Celtic Glasgow 2:1 bezwang.

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