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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Favorit fährt früh nach Hause

31.07.2017

Rotterdam Der Blick der sonst stets zuversichtlichen Steffi Jones ging ins Leere. Sichtlich gezeichnet vom bitteren und unerwartet schnellen Ende des EM-Traums suchte die Bundestrainerin nach dem 1:2 (1:1) im Viertelfinale gegen Dänemark nach Erklärungen. „Unser Siegeswille war nicht so groß wie der von Dänemark. Natürlich ist die Enttäuschung jetzt sehr groß“, sagte Jones am Sonntag in Rotterdam.

Obwohl die deutschen Fußball-Frauen seit 30 Jahren nicht so früh bei einer Europameisterschaft ausgeschieden sind wie nun beim ersten Turnier unter der neuen Bundestrainerin, verschwendet Jones keinen Gedanken daran, ihre Mission voreilig aufzugeben. „Meine eigene Motivation ist da“, sagte die 44-Jährige, die weiter auf das auch für den Fall eines vorzeitigen Scheiterns zugesagte Vertrauen der Verbandsführung hofft. „Die Entscheidungsträger sitzen im DFB. Und die werden sicherlich in den nächsten Tagen mit mir zusammensitzen.“

DFB-Präsident Reinhard Grindel hatte vor dem Turnier bei einem Besuch im Teamcamp der DFB-Elf in Sint-Michielsgestel erklärt, man messe die Arbeit der Nachfolgerin von Silvia Neid nicht nur am Erfolg. „Es war dann ein gutes Turnier, wenn die Mannschaft das abgerufen hat, was sie kann und wenn sie hier als echtes Team aufgetreten ist.“

Kurz nach dem Aus klang Grindel allerdings schon ein wenig anders, zu einem klaren Bekenntnis konnte er sich nicht durchringen: „Wir werden nunmehr in aller Ruhe, unabhängig von der aktuellen Enttäuschung über das Ausscheiden, mit allen Beteiligten analysieren und überlegen, was zu tun ist, damit unsere Frauen-Nationalmannschaft wieder an frühere Erfolge anknüpfen kann.“ Alle beim DFB seien „sehr enttäuscht über das frühzeitige Ausscheiden und vor allem über die spielerische Leistung“ gegen Dänemark.

„Uns hat einfach die Aggressivität und die Überzeugung gefehlt“, monierte Torhüterin Almuth Schult. „Es ist bitter, wie dieses Aus zustande kommt: Wenn man seit Wochen den Rhythmus hat und dann hier um 11 Uhr raus muss zum Warmmachen, das ist eine ziemliche Katastrophe.“ Das Spiel war am späten Samstagabend nach heftigen Regenfällen in Rotterdam auf Sonntagmittag (12 Uhr) verschoben worden. Als Entschuldigung mochte Jones die schwierige Vorbereitung aber nicht gelten lassen: „Dänemark hatte die gleichen Bedingungen.“

Isabel Kerschowski gelang in der 3. Spielminute endlich das erste deutsche Turniertor aus dem Spiel heraus. Danach trafen Nadia Nadim (49.) und Theresa Nielsen (83.) für Dänemark.

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