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NWZonline.de Sport Fußball

Routinier Adler erlebt Premiere

11.02.2017

Leipzig /Hamburg Vater Jens wird da sein, Mutter Kerstin ebenso. Und René Adler ist vor seiner Rückkehr nach Hause auch schon ganz aufgeregt. „Ich hatte lange nicht gedacht, dass ich mal in meiner Karriere ein Pflichtspiel oder gar ein Bundesligaspiel in meiner Heimatstadt bestreiten werde“, sagte Adler vor dem Gastspiel seines Hamburger SV beim Tabellenzweiten RB Leipzig.

Geschenke, das beteuert der Torhüter bei aller Vorfreude, wird es an diesem Samstag (15.30 Uhr) aber nicht geben. „Ich bin mit 15 weg, nun seit 17 Jahren schon auf Achse und komme jetzt nach Hause mit dem klaren Ziel, die drei Punkte nach Hamburg mitzunehmen“, sagte Adler und sprach von einem „emotionaleren Bundesligaspiel“. Er werde „versuchen, es bei aller Konzentration auch in vollen Zügen zu genießen“.

Für Adler ist die Fußballpartie wie eine Reise in die Vergangenheit. In die Stadt, in der er im Alter von sechs Jahren im Sportunterricht der „Heinrich-Mann-Grundschule“ vom Nachwuchschef des (inzwischen insolventen und aufgelösten) VfB Leipzig entdeckt worden war. Wo er zum umworbenen Nachwuchstorhüter reifte, und schließlich von den Scouts von Bayer Leverkusen abgeworben wurde.

Inzwischen hat sich in seiner Heimat vieles verändert. Dank vieler Millionen Euro eines schwerreichen Brauseherstellers hat Leipzig nun eine ambitionierte Profimannschaft, die in der Bundesliga für Furore sorgt. Die Perspektivlosigkeit von damals ist einer Aufbruchstimmung gewichen. Gut möglich, dass es in Sachsen ab Sommer sogar Champions-League-Fußball zu sehen gibt.

„Ich musste als 15-Jähriger aus Leipzig weggehen, um meinen Traum vom Profifußball zu erfüllen. Die Kids von heute können das nun dort“, sagte Adler, der seit mittlerweile fünf Jahren beim HSV das Tor hütet.

Die Entwicklung in seiner Geburtsstadt beobachtet der Ex-Nationalkeeper mit großer Freude, aber auch mit einem Schuss Skepsis. Als Spieler eines der „traditionsreichsten deutschen Fußballvereine“ sehe er es natürlich kritisch, wenn ein Club nur aus Marketing-Gründen unterstützt werde, sagte Adler dem NDR. Gleichwohl müsse man auch honorieren, dass in Leipzig „bei allem Geld, was da fließt, gute Arbeit“ geleistet werde.

Arbeit, die auch Papa Adler schätzt. „Mein Vater besucht die Spiele regelmäßig, ist RB-Sympathisant“, erzählte der Filius. Ob das auch am Samstag gilt? „Da wird die Familie natürlich auf meiner Seite sein“, sagte Adler.

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