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NWZonline.de Sport Fußball

Salzburg erntet Hohn und Spott

31.08.2018

Salzburg Es ist schon wieder passiert, zum elften Mal – und RB Salzburg scheint an der Qualifikation für die Champions League zunehmend zu verzweifeln. „Ich kann sagen, dass in der Kabine Leute sitzen, die heute nicht auf dem Platz waren, und weinen“, sagte Salzburgs deutscher Trainer Marco Rose nach dem Spiel gegen Roter Stern Belgrad, in dem das bessere Team das Nachsehen hatte.

2:0 führten die vom Getränke-Riesen Red Bull unterstützten Salzburger am Mittwochabend, die Gruppenphase der Königsklasse schien näher denn je. Doch innerhalb von nur 77 Sekunden kassierte Österreichs Fußballmeister zwei Gegentore – und verpasste durch das 2:2 schon wieder die Champions-League-Gruppenphase. „Wir haben Fehler wie Kinder gemacht. Dafür wurden wir bestraft“, erklärte Salzburgs Stürmer Munas Dabbur, der mit seinen Toren in der 45. und der 48. Minute (Foulelfmeter) noch vermeintlich den Weg geebnet hatte für einen historischen Abend in Salzburg.

Die Gastgeber hatten das Spiel vor 26 500 Zuschauern in der eigenen Arena, darunter Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz – lange fest im Griff. Doch die Serben nutzten die beiden Möglichkeiten, die ihnen Salzburg durch chaotische Zustände im eigenen Strafraum bot. Zweimal (65./66.) legte Milos Degenek für El Fardou Ben Nabouhane auf – und so stand es plötzlich 2:2. Nach dem mageren 0:0 im Hinspiel reichte das Belgrad, um selbst zum ersten Mal in die Königsklasse aufzusteigen. „Jetzt sind wir wieder die Blöden - wie so oft in den letzten Jahren“, erklärte Salzburg-Sportchef Christoph Freund.

Im Internet ist den Österreichern, die nun in der Europa League antreten, der Hohn über das erneute Scheitern jedenfalls sicher. „Manche Regeln des Fußballs sind für die Ewigkeit: Leverkusen wird kein Meister oder RB Salzburg qualifiziert sich nicht für die Champions-League“, erklärte ein User bei Twitter. Ein anderer bringt die Salzburger Champions-League-Bemühungen mit der Fertigstellung des Flughafens BER in Berlin in Zusammenhang. Das gemeinsame Motto: „Dinge, die niemals funktionieren werden.“

Immerhin, nach dem elften Scheitern ist ein Ende der Serie in Sicht: In der nächsten Saison ist der österreichische Meister fix für die Champions-League-Gruppenphase qualifiziert. Die Bullen sind mit fünf Siegen in Serie perfekt in die laufende Spielzeit gestartet, der Titel wird der Rose-Elf wie in den vergangenen fünf Jahren wieder nur schwer zu nehmen sein. Eine passende Gelegenheit also, um dem Champions-League-Fluch endlich zu entkommen.

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