• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Schalke setzt auf großen Namen

08.10.2014

Gelsenkirchen Champions-League-Sieger Roberto Di Matteo soll Fußball-Bundesligist Schalke 04 vom Ballast des seit Wochen angezählten Ex-Trainers Jens Keller befreien. Mit dem Italiener als neuem Coach wollen die Königsblauen nach Ende der quälenden Trainerdebatten den verkorksten Saisonstart vergessen machen.

„Mit dem Trainerwechsel möchten wir einen neuen Impuls setzen“, erklärte Schalke-Manager Horst Heldt am Dienstag: „Wir sind der festen Überzeugung, dass Roberto Di Matteo das Team stabilisiert und es schafft, unsere Ziele in der Bundesliga und der Champions League zu erreichen.“ Di Matteo, der einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 erhält, wird an diesem Mittwoch (13 Uhr) offiziell vorgestellt. Einen Tag später wird der in der Schweiz geborene Italiener erstmals das Training beim Revierclub leiten.

Das Debüt auf der Schalker Trainerbank wird der 44-jährige Di Matteo am 18. Oktober im Heimspiel gegen Hertha BSC geben. „Ich war von seiner Vita immer begeistert“, meinte Heldt, der schon „lange mit ihm in Kontakt“ gestanden habe: „Er weiß, wie man mit Stars umgehen muss. Auch in unserer Mannschaft haben wir neben jungen Spielern einige Stars.“

Den größten Erfolg seiner Trainerkarriere feierte der 34-malige italienische Nationalspieler Di Matteo 2012 mit dem FC Chelsea, als er im Finale in München gegen den FC Bayern die Champions League gewann. Wenige Monate später wurde er beim englischen Spitzenclub entlassen. Zuvor hatte er in England bei den Milton Keynes Dons sowie bei West Bromwich Albion auf der Bank gesessen. Di Matteo ist der dritte italienische Trainer in der Bundesliga nach Giovanni Trapattoni (FC Bayern/VfB Stuttgart) und Nevio Scala (Borussia Dortmund).

Di Matteos Vorgänger Keller, der in seiner 22-monatigen Amtszeit permanent in der Kritik gestanden hatte, trauten Club-Boss Clemens Tönnies und Heldt eine Wende nach dem 1:2 in Hoffenheim nicht mehr zu. „Wir haben nie Stabilität reinbekommen. Daher haben wir uns dazu entschieden, einen Schnitt zu vollziehen“, meinte Heldt.

Der Manager verdeutlichte, dass der Wechsel aus Vereinssicht angesichts von erst zwei Siegen aus den ersten zehn Pflichtspielen der Saison unvermeidlich gewesen sei: „Der Trend war negativ. Wir mussten handeln.“ Selbst der Sieg im Derby gegen Dortmund konnte Keller nicht retten. Als Heldt die Vorzüge Di Matteos lobte, klangen Vorwürfe an Keller durch. „Er fordert Disziplin. Di Matteo wird für eine gute Organisation auf dem Platz stehen“, sagte Heldt.

Die Entscheidung war bereits am Sonntag gefallen. Heldt reiste nach London und erzielte die Einigung mit Di Matteo. Erst am Montag wurde Keller, der am Sonntagabend noch in einem TV-Studio saß und über seine Zukunft bei Schalke sprach, seine Freistellung mitgeteilt.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.