Herr Schmadtke, was bedeutet der Aufstieg für den 1. FC Köln?

Jörg Schmadtke (50)Unsere Situation hat sich dadurch verändert, dass wir nun in der ersten Liga sind und unsere Wirtschaftlichkeit etwas verändern können. Jetzt kommen die großen Herausforderungen. Das ist ein schöner Feiertag heute. Danach kommen die schweren Aufgaben und danach die noch schwereren Aufgaben, weil wir uns dann in der ersten Liga stabilisieren wollen.

In der nächsten Saison geht es gegen Bayern München und Co. Überwiegt die Vorfreude, oder befürchten Sie, nicht mithalten zu können?

SchmadtkeWer mich kennt, wird wissen, dass ich keine Angst habe, egal, wer da kommt. Wir wissen unsere Situation realistisch einzuschätzen und werden es dementsprechend angehen.

Wie stark ist die Bundesliga in Ihren Augen?

SchmadtkeIch bin sicher, sie sucht ihresgleichen in Europa.

Der Kader scheint in der Breite schon gut aufgestellt. Fehlen Ihnen aber nicht noch einige Spitzenkräfte?

SchmadtkeWir wollten im vergangenen Sommer einen Kader zusammenstellen, den man auch in die nächsthöhere Liga mitnehmen kann. Natürlich werden wir punktuell versuchen, eine qualitative Verbesserung hinzubekommen. Ob das auch eine andere Startaufstellung zur Folge haben wird, wird die Vorbereitung zeigen. Die Jungs, die den Aufstieg realisiert haben, haben ein gewisses Recht auf ihre Position. Da muss erst einmal einer kommen, der zeigt, dass er stärker ist.

Wie lauten die Ziele?

SchmadtkeIn den ersten beiden Jahren kann es nur um Stabilisierung gehen, um nichts anderes. Das werden auch unsere Fans verstehen. Und ich bin sicher, dass diese Mannschaft mit ihrem ausgeprägten Charakter die Farben des Vereins gut vertreten wird.