Sinsheim - So etwas gab es in der Fußball-Bundesliga noch nie: Erstmals wird gegen einen Sportchef wegen eines Kaugummi-Wurfs ermittelt – auch wenn sich Jörg Schmadtke vom 1. FC Köln für seinen Aussetzer beim 1:1 in Hoffenheim inzwischen entschuldigt hat. Der 52-Jährige beklagte sich am Sonntagabend auch noch über fehlendes Fairplay beim Gegner.
Schmadtke, für emotionale Ausbrüche nicht unbekannt, hatte dem Kaugummi noch ein paar Worte hinterhergeschickt. Der 1. FC Köln fühlt sich schon die ganze Saison benachteiligt. Schmadtke habe aber noch am Abend angerufen und um Verzeihung gebeten. „Die Angelegenheit ist für uns erledigt“, sagte sein Hoffenheimer Kollege Alexander Rosen.
