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NWZonline.de Sport Fußball

Show in Amerika – Arbeit zu Hause

18.07.2019

Seattle /Köln Manchmal ist es nicht so einfach, Gastgebern zu gefallen. Julian Brandt warf den Football der Seattle Seahawks zwar mit Schwung, aber derart krumm, dass er beinahe eine BVB-Kamera zerstörte. Marwin Hitz schleuderte auf dem Markt Fische umher, Mats Hummels bewarb sich mit heftigem Jetlag als Ersatz-Quarterback.

Auf der fünftägigen US-Reise von Borussia Dortmund geht es wie beim FC Bayern auf dem „alternativlosen“ Trip durch die Staaten eben höchst beiläufig um Fußball. Markenbildung und knallharte Geschäfte stehen im Vordergrund.

Dabei gibt es sportlich genügend zu tun, besonders in Europa, das verbindet Bayern und Borussen. Dies jedoch in gänzlich unterschiedlicher Position: Der BVB versucht, noch möglichst viele Spieler an den Mann zu bringen – die Bayern suchen weiter passendes Personal, was die Stars zunehmend irritiert.

„Wenn du auf Topniveau spielen willst und daran denkst, alle Titel zu gewinnen, dann brauchst du auch Verstärkungen in der Mannschaft“, mahnte Robert Lewandowski: „Sonst wird es schwierig, um große Titel zu spielen. Der Druck auf Hasan Salihamidzic wächst: Der Sportdirektor blieb in Europa, weil es dort zur Sache geht.

Sollten Renato Sanches und Jérome Boateng noch gehen, hat der FC Bayern ganze 15 Feldspieler im Kader. Ihm fehlt damit jene Breite, die der BVB im Überfluss besitzt. Nach den Abgängen von Jeremy Toljan (Leihe an US Sassuolo/Italien) und Abdou Diallo (Paris St. Germain) würde er eine Handvoll Profis wohl lieber heute als morgen transferieren: Andre Schürrle, Shinji Kagawa, Sebastian Rode, Maximilian Philipp, möglicherweise Ömer Toprak oder Jacob Bruun Larsen.

Die Zugänge Mats Hummels, Thorgan Hazard, Julian Brandt und Nico Schulz oder das spanische Talent Mateu Morey lassen alle Borussen hoffen, die Ansage des Geschäftsführers Hans-Joachim Watzke umzusetzen: „Wir wollen Meister werden! Ohne Wenn und Aber.“

Abseits des Platzes wird ebenfalls daran gearbeitet, die immer noch große Lücke zum FC Bayern zu verkleinern. Nach Informationen der „Sport Bild“ haben sich die Verantwortlichen mit dem Ausrüster Puma auf eine Verlängerung geeinigt. Der neue Vertrag soll zehn Jahre lang laufen und den Dortmundern mehr als 300 Millionen Euro einbringen.

„Wir befinden uns mit Puma in guten und zielführenden Gesprächen, in denen wir uns zuletzt deutlich angenähert haben. Zahlen kommentieren wir nicht. Was ich aber sagen kann: Borussia Dortmund wird einen deutlich werthaltigeren Vertrag abschließen als bisher“, sagte Geschäftsführer Carsten Cramer.

Jedoch: Der FC Bayern kassiert von Adidas das Doppelte. 60 Millionen Euro im Jahr. Er hat nur derzeit Probleme, sein Geld auch loszuwerden.

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