Oldenburg/Cloppenburg/Wilhelmshaven - Sie waren die bessere Mannschaft, mussten sich beim 1:1 gegen den VfL Wolfsburg II jedoch erneut mit einem Punkt zufrieden geben. Im fünften Anlauf wollen die Regionalliga-Fußballer des VfB Oldenburg an diesem Sonnabend (15 Uhr) bei Mitaufsteiger Goslarer SC endlich den ersten Saisonsieg einfahren.
Zweifel daran hegt Kapitän Julian Lüttmann nicht. „Wir gewinnen“, sagt er siegessicher. „Wenn wir so spielen wie gegen Wolfsburg, haben wir in Goslar gute Chancen“, meint Leo Baal.
Verzichten muss der VfB im Harz allerdings auf Claude-Roland Videgla und Paul van Humbeeck. Letzterer zog sich gegen die Wolfsburger einen Muskelbündelriss zu und fällt rund sechs Wochen aus. Bei Videgla, der sich eine Woche zuvor in der Partie beim Hamburger SV II (2:2) die Mittelhand gebrochen hatte, ist an eine Rückkehr noch nicht zu denken. „Ein Einsatz mit einer Carbon-Schiene würde in diesem Fall zu früh kommen“, dämpft VfB-Teamarzt Dr. Albrecht Glüse die Hoffnungen.
Mit einem Sieg beim Niedersachsenmeister zöge der VfB am alten Rivalen vorbei. Zudem wäre ein Erfolg beste Werbung für das Heimspiel gegen Titelfavorit Holstein Kiel am 9. September.
Als Außenseiter reist derweil der BV Cloppenburg an diesem Sonnabend (14 Uhr) an die Ostsee. „In Kiel haben wir kaum etwas zu verlieren“, nimmt Trainer Jörg-Uwe Klütz den Druck von seiner Elf. Die hatte zuletzt – abgesehen vom Pokalspiel gegen Rehden (0:3) – zu Hause überzeugt, auswärts jedoch in zwei Spielen schon neun Tore kassiert.
Im Abschlusstraining an diesem Freitag dürfte Klütz vor allem das Abwehrverhalten üben lassen. Als sicher gilt jedoch, dass Kapitän Christian Willen nach seinem Comeback gegen Rehden als Chef der Viererkette zurückkehren wird.
Noch im Minus (-2) befindet sich unterdessen der SV Wilhelmshaven nach dem Sechs-Punkte-Abzug. Um das Konto auszugleichen, sind Erfolge dringend nötig. Bei der zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg geht der SVW am Sonnabend (17 Uhr) jedoch als Außenseiter an den Start.
