Oldenburg - Platz sieben in der Fußball-Bundesliga könnte noch nachträglich zum Einzug in die Europa League berechtigen. Entscheidend dafür ist, welche Mannschaften in das DFB-Pokalfinale am 17. Mai in Berlin einziehen und welcher Club letztendlich den Cup gewinnt.
Der Sieger im DFB-Pokal qualifiziert sich direkt für die Gruppenphase der Europa League. Sollte der Cupgewinner an der Champions League oder der Qualifikation teilnehmen, rückt nach Angaben des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) der unterlegene Finalist nach. Sollte auch dieser in der Königsklasse starten, rückt der Tabellensiebte der Bundesliga nach.
Belegt der DFB-Pokalsieger am Saisonende Platz fünf oder sechs in der Bundesliga, nimmt ebenfalls der Siebte an der Europa League teil. Gleiches gilt, falls der unterlegene Finalist die Saison als Fünfter oder Sechster abschließt.
Ganz sicher ist der Siebte qualifiziert, wenn es zum Finale zwischen Borussia Dortmund und Titelverteidiger FC Bayern kommt. Die Münchner sind als Meister für die Champions League qualifiziert, dem BVB fehlt aus den letzten vier Partien noch ein Punkt.
Der Siebte rückt auf keinen Fall nach, wenn der Zweitligist 1. FC Kaiserslautern ins Finale einzieht oder den Pokal gewinnt. Gleiches gilt, falls der VfL Wolfsburg im Endspiel steht und am Saisonende nicht über die Liga für den Europapokal qualifiziert ist.
