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NWZonline.de Sport Fußball

Neuer Werder-Athletiktrainer: Heineke macht Bremer Fußballprofis fit

10.07.2015

Bremen Wenn die Fußballer von Werder Bremen am Ende eines Tages über Jörn Heineke (40) fluchen, dann hat dieser alles richtig gemacht. Heineke ist seit dem 1. Juli Werders neuer Athletiktrainer und damit Nachfolger von Reinhard Schnittker (45).

„Wenn die Spieler nicht über mich motzen würden, dann wäre bei meiner Arbeit einiges schiefgelaufen. Natürlich ist es hart für sie, nach drei Trainingseinheiten am Tag auch noch an die Fitness-Geräte zu müssen. Aber was wir jetzt nicht an körperlichen Voraussetzungen legen, lässt sich in der gesamten Saison nicht mehr aufholen“, sagt Heineke.

Falls sich einer der Profis doch einmal zu sehr beschweren sollte, erzählt Heineke die für ihn prägende Geschichte von 1996. Damals spielte er beim FC Bremerhaven. Und während er in der Vorbereitung über die Ausdauerläufe fluchte, rannte einer seiner Mitspieler wie von der Tarantel gestochen durch einen Bremerhavener Park. „Ich habe ihn gefragt, warum er das macht. Als er mir sagte, dass der Bruder seiner Freundin im Rollstuhl sitzt und nur zu gern laufen würde, da habe ich einfach meine Klappe gehalten und bin weiter gerannt.“

Zur ganz großen Karriere hat es zwar nicht gereicht, auf 75 Spiele in der Regionalliga mit Preußen Münster sowie 74 Einsätze in der Oberliga Nordrhein bei Fortuna Köln, TuRU Düsseldorf und der SSG Bergisch-Gladbach ist Heineke dann aber schon gekommen. Daher nehmen ihn die Werder-Profis auch anders wahr als einen Athletiktrainer, der ausschließlich aus der wissenschaftlichen Leistungsdiagnostik stammt. „Ich weiß, wie Fußballer ticken. Zudem kann ich immer noch ganz ordentlich mit dem Ball am Fuß umgehen und so beim Training mitkicken. Das verschafft eine ganz andere Nähe zueinander“, sagt Heineke, der parallel zu seiner Fußballkarriere an der Deutschen Sporthochschule in Köln Sportwissenschaften studierte. Mit dem Engagement in Bremen schließt sich für Heineke, der aus Hambergen (Kreis Osterholz) stammt, nun ein Kreis. In der Jugend hatte er bei Werder gespielt.

Beim Trainingslager in Neuruppin arbeitete der Athletiktrainer in den vergangenen Tagen noch mit allen Spielern gemeinsam. Beim Trainingslager im Zillertal, das an diesem Sonntag beginnt, ist das anders. „Die Torhüter brauchen etwas für die Schnellkraft, die Mittelfeldspieler etwas für die Ausdauer und die Stürmer etwas für die Sprintstärke“, sagt Heineke: „Seilchenspringen werden aber alle müssen, denn schnell auf den Füßen soll ja die ganze Mannschaft sein.“

Bevor es ins Zillertal geht, nimmt Werder am Sonnabend in Salzburg an einem Blitzturnier teil. Gegner ist um 16 Uhr Gastgeber RB Salzburg, das zweite Halbfinale bestreiten der FC Valencia und der FC Southampton. Diese Partien sowie auch das Spiel um Platz drei und das Finale dauern nur je 45 Minuten.

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