[SPITZMARKE]BRüSSEL - BRÜSSEL/NIW - Der Vorstandsvorsitzende des Fußball-Bundesligisten Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, hat im EU-Parlament in Brüssel die Europäische Union aufgefordert, einen fairen Wettbewerb im Profi-Fußball zu garantieren. Voraussichtlich Anfang Juli will die EU-Kommission ein Weißbuch zur gemeinschaftlichen Regelung des Profi-Fußballs vorlegen. Der FC Bayern sieht sich im europäischen Vergleich finanziell klar im Abseits. So streichen Vereine wie Barcelona und Madrid jährlich etwa 150 Millionen Euro aus TV-Rechten ein, während sich die Bayern mit 25 Millionen begnügen müssen. Rückendeckung erhielt der Bayern-Chef am Donnerstag aus dem EU-Parlament, das auf „gerechtere Wettbewerbsbedingungen“ und eine „solidarische Vermarktung“
der Übertragungsrechte dringt.
Rummenigge prangerte zudem das „Oligarchentum“ an – eine Anspielung auf Männer wie Roman Abramowitsch. Der Russe kaufte 2003 für 210 Millionen Euro den englischen Club FC Chelsea. „Der Schlüssel liegt in Brüssel“, forderte Rummenigge die EU zum Handeln auf.
