[SPITZMARKE]KöLN - KÖLN/DPA - Der VfL Wolfsburg taumelt in Richtung Zweite Liga, doch der Fußball-Bundesligist scheint die Realität völlig zu verkennen. Selbst das 0:3 (0:0) beim wiederbelebten 1. FC Köln ließ die handelnden Personen äußerlich kalt.

„Sorgen machen wir uns seit Wochen. Warum soll ich mir jetzt mehr Sorgen machen“, so VfL-Geschäftsführer Klaus Fuchs. Simon Jentzsch sah trotz der absolut prekären Situation nur das Positive: „Wir sind immer noch überm Strich.“ Wenigstens gestand der Keeper ein, dass es „eine bittere Niederlage“ war, für deren Zustandekommen Marian Hristow bei seinen Kollegen Abbitte leistete. Als es nach 68 Minuten eines kläglichen Spiels 0:0 stand, tauchte der Bulgare frei vorm Kölner Tor auf und traf nur den Pfosten. „Den musste ich machen“, so Hristow.

Für Wolfsburgs Trainer Klaus Augenthaler war es keine Schlüsselszene. Vielmehr monierte er, dass es vor dem 1:0 des FC „ein klares Foul“ gegeben habe. Doch Schiedsrichter Wolfgang Stark pfiff nicht, und Matthias Scherz (77.), Patrick Helmes (78.) sowie ein Eigentor von Hans Sarpei (81.) machten das Debakel perfekt. Zwei Zähler trennen das Team von einem Abstiegsplatz. Die „Wölfe“ stehen am Abgrund und am kommenden Sonnabend gegen Bremen vor einer unter diesen Umständen fast unlösbaren Aufgabe.