[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]HANNOVER/MüNCHEN - HANNOVER/MÜNCHEN/DPA/SID - Für die Deutsche Fußball Liga (DFL) und die Fernsehsender beginnt der Kampf um die Bundesliga-Rechte. Der Dachverband kündigte für heute eine erste Teilausschreibung an. Betroffen sind maximal die kommenden drei Spielzeiten. Die bestehenden TV-Verträge, die dem Dachverband Gesamteinnahmen von jährlich rund 300 Millionen Euro garantieren, laufen im Sommer 2006 aus. Die DFL erwartet eine Steigerung der Gesamtsumme bis hin zu 500 Millionen Euro.

Bei der Ausschreibung der TV- und Vermarktungsrechte muss sich die DFL an die Vorschriften der EU-Kommission in Brüssel halten. Unter anderem sollen Live-Übertragungen im frei empfangbaren Fernsehen und Bezahlfernsehen in zwei Paketen angeboten werden. Die zeitversetzte Zusammenfassung eines Bundesliga-Spieltages, die derzeit sonnabends in der ARD-Sportschau erfolgt, wird extra ausgeschrieben. Der Ligaverband muss vom 1. Juli 2006 an mindestens 90 Minuten Live-Berichte im Internet anbieten.

Unterdessen erteilte ARD-Programmdirektor Günter Struve den Wünschen nach einem Sportkanal im öffentlich-rechtlichen Fernsehen gestern eine Absage: „Ein derartiger Sport-TV-Kanal ist nicht finanzierbar.“