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NWZonline.de Sport Fußball

Dressurreiten: Sprehe trumpft doppelt auf

15.06.2015

Balve Kristina Sprehe hat derzeit viele Gründe zu feiern. Sechs Tage vor ihrer Hochzeit gewann die 28-jährige Dressurreiterin am Sonntag bei den deutschen Meisterschaften in Balve in der Kür ihren zweiten Titel innerhalb von nicht einmal 24 Stunden. „Das ist ein wahnsinnig tolles Gefühl“, schwärmte Sprehe. Einen Tag zuvor hatte sich die Reiterin aus Dinklage (Kreis Vechta) bereits im Grand Prix Special überlegen den Sieg gesichert.

Mit ihrem Hengst Desperados erhielt Sprehe 87,275 Prozentpunkte. Platz zwei ging wie am Vortag an Isabell Werth aus Rheinberg mit Don Johnson (82,775). Dritte wurde erneut Jessica von Bredow-Werndl aus Tuntenhausen mit Unee (81,975).

Für Sprehe ist es nach den beiden Siegen des Vorjahres der insgesamt vierte nationale Titel. Die Team-Weltmeisterin dominierte in Balve deutlich und gewann auch noch den Grand Prix, für den es aber keinen Titel gibt. „Ich bin glücklich, dass er so mitgekämpft hat“, lobte die Reiterin ihren Hengst. Weil die Spitzenpferde Totilas und Bella Rose fehlten, hatten Sprehe und ihr Hengst keine ernsthafte Konkurrenz.

Auch Werth war mehr als zufrieden. Wegen einer Verletzungspause musste sie auf Bella Rose verzichten und wurde mit ihrem Zweitpferd zweimal Zweite: „Das waren drei richtig gute Prüfungen.“ Mit Blick auf die EM im August in Aachen plant sie das Comeback von Bella Rose in vier Wochen. Bundestrainerin Monica Theodorescu hofft, dass dann auch der seit fast einem Jahr pausierende Totilas wieder fit ist.

Beim Nationenpreis in Hagen hat auch Totilas die letzte Chance, sich für die EM zu qualifizieren. Das teuerste Dressurpferd der Welt und Matthias Rath sowie Werth und Bella Rose „werden dort nicht im Team reiten“, kündigte die Bundestrainerin an. Sie sollen in zwei Nebenprüfungen antreten.

Bevor es nach Hagen und Aachen geht, heiratet Sprehe ihren Jugendfreund Christian Bröring. „Da wird es hoch hergehen“, kündigte Vater Paul Sprehe für die Party am kommenden Sonnabend an. Dass sich seine Tochter für einen Fußballer aus dem örtlichen Landesliga-Team und nicht für einen Reiter entschieden hat, ist für den Senior kein Problem: „Die beiden passen sehr gut zusammen.“

Einen weiteren Grund zu feiern gab es für die Familie nach der Entscheidung im Springreiten. Dort sorgte Außenseiter Denis Nielsen aus Löningen (Kreis Cloppenburg) für eine Überraschung, der als Bereiter am Gestüt Sprehe arbeitet. Mit seinem neunjährigen Hengst Cashmoaker gewann der 25-Jährige das Stechen fehlerfrei in 46,64 Sekunden vor Holger Hetzel (Goch) mit Legioner (49,64). „Ich denke, Kristina und ich machen eine Party zusammen“, jubelte Nielsen.

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