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NWZonline.de Sport Fußball

„Bei uns ist vieles Kopfsache“

23.11.2018
Frage: Herr Schnabel, fühlt man sich auch eine Woche nach dem Sieg gegen den VfB Oldenburg noch als Derbysieger?
Ansgar Schnabel (34): Es ist natürlich ein sehr gutes Gefühl, das sich aber schnell gelegt hat, weil wir uns bereits seit Anfang der Woche gewissenhaft auf das Duell mit dem VfB Lübeck vorbereiten. Wir sind dennoch sehr erleichtert, dass uns der Start mit drei Punkten geglückt ist. Bei einer Niederlage wäre die Gefühlslage jetzt eine ganz andere.
Frage: Mit Lübeck kommt am Samstag um 16 Uhr der Tabellendritte in die Jeddeloher 53acht-Arena. Wie schätzen Sie die Chancen ein?
Schnabel: Wir stehen auf Platz 14 und brauchen weiterhin jeden Punkt, den wir kriegen können. Daher dürfen wir uns keinen Tag ausruhen. Ich gehe davon aus, dass mein Team am Samstag denselben Willen und Einsatz zeigt, der uns gegen den VfB zum Sieg geführt hat.
Frage: Ist das die neue Ausprägung, die der SSV Jeddeloh unter dem Trainer Ansgar Schnabel erhält?
Schnabel: Die Zweikampfführung war gegen den VfB der Schlüssel zum Sieg, auch wenn wir einige Phasen glücklich überstanden haben. Der Wille, die Leidenschaft, der Einsatz und dass jeder für seinen Mitspieler kämpft, hatten wir zuletzt teilweise vermissen lassen. Diese Werte sollen jetzt aber wieder regelmäßig in unserem Spiel zu erkennen sein.
Frage: Wie trägt die Mannschaft die neue Art Fußball zu spielen mit?
Schnabel: Ich bin sehr zufrieden, wie die Jungs beim Training mitziehen. Ich erwarte deshalb auch, dass wir diese hohe Beteiligung beim Training in dieser Situation halten können und die Jungs sich die Trainingsabende freischaufeln. Wir wissen aber auch, dass wir die Intensität und die Trainingszeiten erhöhen können, wenn der Erfolg ausbleibt. Denn alles zählt nichts, wenn wir keine Punkte holen.
Frage: Wird es im Vergleich zum Sieg gegen den VfB Oldenburg taktische Änderungen geben?
Schnabel: Bei uns ist immer noch vieles Kopfsache. Manchmal ist daher bei der Taktik weniger mehr. Wir schauen vor jedem Duell, wo wir und wo der Gegner seine Stärken hat, daraus entsteht dann eine Taktik. Neben dem kämpferischen Aspekt soll in Zukunft aber auch die spielerische Komponente nicht zu kurz kommen.
Frage: Sie betreuen das Team als Interimstrainer nun seit knapp zwei Wochen. Ist die Doppelbelastung mit dem Amt als Sportlicher Leiter überhaupt tragbar?
Schnabel: Der Zeitaufwand ist natürlich größer geworden, ich habe kaum mehr einen freien Abend, der sich nicht um Fußball dreht. Berufliches muss häufig hinten angestellt werden. Von einer Doppelbelastung möchte ich derzeit aber nicht sprechen.
Frage: Wie ist das gemeint?
Schnabel: Derzeit zählen nur die aktuelle Situation und die drei Spiele, die wir noch bis zur Winterpause haben. Die Aufgaben als Sportlicher Leiter, seien es Gespräche mit Spielern, Beratern und möglichen Trainern, sind erst einmal bis Mitte Dezember vertagt.
Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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