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NWZonline.de Sport Fußball

Fußball: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen HSV-Vorstand

01.07.2014

Hamburg Nach dem mit Müh und Not verhinderten Abstieg gehen die Chaos-Tage beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV munter weiter. Die Staatsanwaltschaft der Hansestadt bestätigte am Montag den Eingang einer Strafanzeige und die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen Carl-Edgar Jarchow, Joachim Hilke, Oliver Kreuzer und Oliver Scheel.

Der aktuelle Clubvorstand soll die 17,5 Millionen Euro, die 2012 mittels einer Anleihe für den Nachwuchs-Campus eingesammelt worden waren, „zweckwidrig verwendet“ haben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Hamburger Medien hatten am Sonntag über den Fall berichtet.

Gestellt hat die Anzeige (Aktenzeichen 3200 Js 205/14) Klaus Meetz. Sein Vorwurf: Das Geld sei für den Nachweis der Liquidität des Bundesliga-Dinos verwendet worden, den Verbindlichkeiten in Höhe von 100 Millionen Euro plagen. In Sachen Campus, der unmittelbar neben der Arena im Volkspark errichtet werden soll, sei kaum etwas passiert. Jarchow bestritt die Vorwürfe: „Ich sehe da kein Problem“, sagte der noch amtierende Clubboss dem Radiosender NDR 90,3. Der Verein habe sich strikt an den Ausgabe-Prospekt der Anleihe gehalten. Dazu seien die Planungen für den Campus bereits weit fortgeschritten.

Der ehemalige Volleyball-Nationalspieler Meetz, der 1976 und 1977 mit dem HSV deutscher Meister geworden war, hat bereits den pünktlichen Antritt der designierten HSV-Führungscrew um Dietmar Beiersdorfer zum 1. Juli verhindert. Ein Befangenheitsantrag gegen einen Richter, der die neue Clubsatzung der ausgegliederten Fußball-AG in das Vereinsregister eintragen soll, sorgt für eine Verzögerung von mindestens zwei Wochen.

„Der Vorstand ist über die Rechte der Mitglieder gnadenlos hinweggegangen und hat ihnen kein rechtliches Gehör gewährt. Es war viel zu wenig Zeit, um alle 300 Seiten der Anträge rechtlich zu prüfen“, sagte Meetz, der zugleich betonte, bei einer Ablehnung des Antrags vor das Oberlandesgericht ziehen zu wollen, was eine weitere Verschiebung des AG-Starts bedeuten würde.

Die Handlungsfähigkeit des Bundesligisten sei aber nicht in Gefahr, versicherte Jarchow. Der amtierende Vorstand könne bis zum Satzungs-Eintrag alle Verträge unterzeichnen, die dann vom Alt-Verein auf die neue AG übergehen würden.

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