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NWZonline.de Sport Fußball

Stiller Protest gegen Sicherheitskonzept

27.11.2012

Frankfurt /Main Am Wochenende haben Randalierer im deutschen Fußball wieder einmal von sich reden gemacht – jetzt wollen die wahren Fans schweigen. 12 Minuten und 12 Sekunden lang soll es ab diesem Dienstag nach dem Anpfiff in den Stadien der 1. und 2. Bundesliga an den nächsten drei Spieltagen still sein. Unter dem Motto „Ohne Stimme keine Stimmung“ protestiert die Szene gegen das geplante Sicherheitskonzept, das die 36 Proficlubs bei ihrer Vollversammlung am 12. Dezember verabschieden wollen. Wegen dieses Datums dauert der Protest 12:12 Minuten.

Einen Bärendienst erwiesen einige Störenfriede jenen Fan-Organisationen, die im Dialog mit den Vereinen und der Deutschen Fußball Liga (DFL) versuchen, die Differenzen bei dem Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ auszuräumen: Trotz des Pyrotechnikverbots hatten Anhänger mit dem Abbrennen von Bengalos bei den Partien Schalke - Frankfurt und Düsseldorf - Hamburg gefährliche Situationen heraufbeschworen.

„Der Protest soll den Vereinen vor Augen führen, wie die Situation sein würde, wenn wir nicht da wären“, sagte Philipp Markhardt, Sprecher der Fan-Initiative „12:12“: „Wir wollen zeigen: Die Leute sind gegen das Konzept. Ob wir aber tatsächlich Erfolg haben, wird sich am 12. Dezember zeigen.“

Die Fans sehen ihre Rechte beim Stadionbesuch eingeschränkt. Obwohl ein erster Maßnahmenkatalog von der DFL nach Gesprächen mit Fan-Gruppierungen und den Sicherheitsbeauftragten der Vereine überarbeitet wurde, hagelt es Kritik. Die DFL habe mit dem Konzept Grenzen überschritten. „Auch in der neuen Fassung besteht weiterhin die Möglichkeit der Kollektivbestrafung“, sagte Markhardt und führte dabei eine mögliche Verringerung der Kartenkontingente für Gästefans an.

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