STUTTGART - STUTTGART/DPA - Für Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart ist die Saison 2005/2006 bereits nach dem 31. Spieltag so gut wie gelaufen. Nach dem 0:2 (0:0) gegen Aufsteiger Eintracht Frankfurt fehlen mittlerweile schon sieben Punkte auf Bayer Leverkusen und den Uefa-Pokal-Rang fünf – selbst der UI-Cup-Platz ist mit fünf Punkten weit entfernt. „Gar nix mehr“, könne die Mannschaft jetzt noch erreichen schimpfte VfB-Torwart Timo Hildebrand nach dem Spiel und sehnte das Saisonende herbei. Man könne das Spiel seines Teams auch dem Stuttgarter Publikum nicht mehr antun, legte Deutschlands Nummer 3 nach. Die Zuschauer in der Fankurve machten ihrem Ärger indes Luft und bewarfen ihre Mannschaft nach Schlusspfiff mit Stadionsitzkissen.
Ganz anders war die Gefühlswelt dagegen bei der Eintracht. „Ich bin total glücklich – wir werden es schaffen,“ blickte Trainer Friedhelm Funkel optimistisch auf die verbleibenden drei Spiele und den Abstiegskampf. Der verdiente Sieg in Stuttgart durch die Treffer von Alexander Meier (59.) und Ioannis Amanatidis (61./Foulelfmeter) bringt Frankfurt in die Situation sich am nächsten Spieltag im Spiel gegen Kaiserslautern mit einem Sieg vorzeitig retten zu können. Mit breiter Brust werden die Frankfurter daher auch ihr „Bonbon“ (Amanatidis) – das Pokalfinale in Berlin gegen Bayern München am kommenden Sonnabend – bestreiten.
