STUTTGART/REGENSDORF - Mit bis zu 500 Beamten wird die Polizei von Baden-Württemberg während der Fußball-Europameisterschaft (7. bis 29. Juni) die Behörden der Schweiz unterstützen. Beide Seiten vereinbarten am Sonnabend, dass die Deutschen in den Spielorten Basel und Zürich eingesetzt werden sollen. Wie das Innenministerium von Baden-Württemberg außerdem mitteilte, trägt die Schweiz, mit Österreich Gastgeber der EM, die dabei entstehenden Kosten.
Die deutschen Polizisten sollen die gleichen Rechte und Pflichten haben wie ihre Schweizer Kollegen. In der Schweiz sollen außerdem Polizisten aus Hessen und aus Frankreich sowie Beamte der deutschen Bundespolizei eingesetzt werden. Insgesamt werden bei der EM-Endrunde rund 1700 deutsche Polizisten im Einsatz sein und damit das größte Kontingent von Sicherheitskräften aus dem Ausland bilden. Jeweils 850 Beamte werden auf beide Ausrichterländer aufgeteilt.
Herbert Fandel und seine Assistenten Carsten Kadach und Volker Wezel, die für die EM nominiert sind, nehmen derweil am Schiedsrichter-Treffen der Uefa für die EM in Regensdorf (Schweiz) teil, das an diesem Montag beginnt.
