STUTTGART -
Das 0:0 gegen Wolfsburg zerrt an den Nerven. Timo Hildebrand kotzen die Pfiffe an.
STUTTGART/DPA - Im Rennen um einen sicheren Champions-Liga-Platz gehen dem VfB Stuttgart allmählich die Puste und die spielerischen Mittel aus. Nachdem die Schwaben zum zweiten Mal in Folge die Chance vergeben hatten, Schalke vom zweiten Platz der Fußball-Bundesliga zu verdrängen, war die Enttäuschung riesig. Timo Hildebrand vergriff sich nach dem 0:0 gegen den VfL Wolfsburg gar im Ton und verließ sichtlich angefressen das Stadion.„Dass die Zuschauer schon in der Halbzeit gepfiffen haben, kotzt mich an“, sagte der Torhüter. Von Wiedergutmachung war oft die Rede vor dem Spiel – für die 0:3-Niederlage im Hinspiel und für das 1:2 die Woche zuvor in Rostock. Doch vor 45 000 Zuschauern fiel dem Tabellendritten, der allmählich den Atem der Verfolger verspürt, nicht viel ein. Matthias Sammer auch nicht. Der Trainer fand für den Auftritt „eine wirklich logische Erklärung“, wie er meinte. In Rostock sei die Mannschaft falsch gesteuert gewesen, habe große Fehler gemacht. Und im Fußball könne man den Hebel eben nicht so schnell umlegen.
